Anke Preuß wechselt nach Schweden

Werbung

Lintorf/Vittsjö. Nach fast fünf Monaten Pause wegen Corona stand die Lintorferin Anke Preuß am vergangenen Mittwoch endlich wieder bei einem Ligaspiel zwischen den Pfosten. Mit Vittsjö GIK verlor die 27-jährige Torhüterin das Heimspiel gegen Göteburg in der ersten schwedischen Frauenfußballliga mit 0:2 (0:2).

Anke Preuß, die zuletzt beim englischen Erstligisten FC Liverpool gespielt hatte, hat zum August einen Vertrag bei Vittsjö GIK in Südschweden unterschrieben.

„Nach der langen Spielpause ist es einfach toll wieder richtig Fußball spielen zu können, statt nur zu trainieren“, sagt Preuß der Redaktion des Lintorfers.

Nach drei Jahren in England ist Schweden eine neue Herausforderung. Lebte Anke Preuß zuletzt in der englischen Industrie- und Hafenstadt Liverpool, liegt Vittsjö im Landesinnern. Hat Liverpool 500.000 Einwohner, leben in Vittsjö knapp 1700 Menschen. Hässleholm, zu dem Vittsjö gehört, liegt etwa 20 Kilometer südlich und hat insgesamt gut 52.000 Einwohner.

„Hier ist ein großer See und die Leute sind alle unheimlich nett“, erzählt Anke Preuß. Noch kann sie kein Schwedisch, doch ist die Verständigung relativ einfach, da fast alle Schweden gut Englisch sprechen.

Nach den ersten drei Wochen in Vittsjö fühlt Anke Preuß sich wohl in der neuen Mannschaft. Der schwedische Sommer zeigte sich bisher von seiner besten Seite. Nur einen Elch hat die Lintorferin noch nicht gesehen.

Anke Preuß lernte als Bambini Fußball bei Rot-Weiß Lintorf. Mit dem FCR Duisburg (heute MSV Duisburg) wurde sie Deutsche B-Jugendmeisterin und gewann später den Uefa-Cup. Mit dem FFC Frankfurt (heute Eintracht Frankfurt) gewann sie den DFB-Pokal und die Champions League.

Foto: John Friberg

Werbung