Am Anfang Vorbereitung für den Militärdienst

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Lintorf. „Die Vorbereitung der jungen Männer auf den Militärdienst war ein Vereinszweck des TuS 08 Lintorf bei seiner Gründung“, berichtete Manfred Haufs den überraschten Gästen beim Vortragsabend des Vereins Lintorfer Heimatfreunde (VLH). Der Sportvorstand des größten Lintorfer Sportvereins berichtete bei den Heimatfreunden über die Entwicklung vom Dorfverein zum Großverein und blickte dabei immer wieder auch auf die Geschichte Lintorfs. Am Ende gab es großen Beifall für den gelungenen Vortrag.

Viele Jahrzehnte turnten die Lintorfer im Saal der Gaststätte Mentzen. Handball wurde auf einem Platz am Sonnenschein gespielt. „Es war ein unmöglicher Acker, als wir dort noch in den 50er Jahren spielten“, sagte Haufs. Tatsächlich gab es in der Vorkriegszeit sogar drei Sportplätze dort. Auf einem spielte der TuS auf dem zweiten DJK Lintorf und auf dem dritten Rot-Weiß Lintorf.

In den 50er und 60er Jahre investierte die Gemeinde in den Sport, erläuterte Manfred Haufs. Zunächst wurde am Weiher die erste Sporthalle errichtet, dann das Stadion an der Jahnstraße neu gebaut und schließlich das Hallen- und Freibad errichtet. In den 70er Jahren gab es die Welle der Volksläufe. Der TuS veranstaltete zum 60-jährigen Bestehen den ersten Kinderkarnevalszug in Lintorf. Anfang des neuen Jahrhunderts kam das TuSfit hinzu. Gründeten 1908 zwei Dutzend Lintorfer den Verein, hat er heute 3303 Mitglieder.

Auf den vielen alten Bildern, die Haufs mitgebracht hatten, erkannten die Heimatfreunde viele Bekannte. Andreas Preuß, der gemeinsam mit Walburga Dörrenberg die Vortragsabende organisiert, konnte noch berichten, dass sein Großvater Peter Hey zu den Gründungsmitgliedern gehörte.

 

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