Alte Synagoge: Kurdenfrage im Nahen Osten

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Essen. In der Veranstaltungsreihe „Donnerstagsgespräche“ wird am Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr Burak Çopur, Politikwissenschaftler, Türkei-Experte und Migrationsforscher der Universität Duisburg-Essen, in der Alten Synagoge Essen zu Gast sein und über die „Kurdenfrage im Nahen Osten und Perspektiven zur Befriedung des Konflikts“ sprechen. Der Eintritt ist frei.

Die Kurden sind aus den Nationalitätenkämpfen des 20. Jahrhunderts leer ausgegangen. Die Grenzen im Nahen Osten wurden während und nach dem Ersten Weltkrieg ohne Rücksicht auf ihr Siedlungsgebiet gezogen. Bis heute beschäftigt die Kurdenfrage die internationale Politik. Burak Çopur wird Hintergrund zu Sprachen, Dialekten, Religion und Kultur der Kurden geben, aber auch den Blick in die Zukunft richten und politische Perspektiven skizzieren.

Die Kurden bilden einen erheblichen Anteil an der Bevölkerung in der Türkei. Das Thema hat durch die Konflikte im Irak und in Syrien eine besondere Aktualität erhalten. Aber auch im Iran und – als Zuwanderer – im Libanon leben Kurden, ebenso in Israel kurdische Juden.

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