„Alte Musik“ mit Léon Berben und Anna Schall

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Essen. Es ist die Musik des Übergangs zwischen der Renaissance und dem frühen Barock, die den Konzertabend am Freitag, 27. April, 19 Uhr im Schloss Borbeck, Residenzsaal, bestimmt. Musiker, die überwiegend geistliche Musik geschaffen haben, wie Giovanni Paolo Cima treffen auf Meister der Madrigale, Sonaten und Toccaten wie Girolamo Frescobaldi und Cipriano de Rore. Und über allen steht Giovanni Pierluigi da Palestrina, der als „Retter der mehrstimmigen Kirchenmusik“ bis heute gefeiert wird. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 17 Euro.

Der weltweit erfolgreiche Organist und Cembalist Léon Berben und die gefragte Flötistin und Bläserin des Zink, Anna Schall, führen das Publikum durch eine Epoche des Aufbruchs in neue unbekannte Klänge und mit Kenntnis historischer Aufführungspraxis. Wie die Orgel so zählt auch der Zink, italienisch cornetto, französisch cornet genannt, zu der Familie der Aerophone. Das Blasinstrument, das uns heute so fremdartig erscheint, war im 16. und 17. Jahrhundert sehr populär und eroberte als virtuoses Soloinstrument Europa. Das Instrument erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance auf den Konzertbühnen, sein spezifischer Klang begeistert auch Nichtkenner der Alten Musik.

Foto: Rolf Schöllkopf

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