„Als ich … in den Wald ging, sah ich, daß der Frühling da ist“

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Lintorf. „Als ich in den Osterferien in den Wald ging, sah ich, daß der Frühling da ist“, beginnt Heinrich Frohnhoff seinen Schulaufsatz – im Jahr 1901. Das kann man in der neuen Ausstellung des Vereins Lintorfer Heimatfreunde (VLH) im alten Rathaus nachlesen. Allerdings muss man dafür noch Süterlin lesen können. Ansonsten hilft es nicht, dass Heinrich Frohnhoff in seiner allerschönsten Schrift den Aufsatz geschrieben hat.

Die Ausstellung auf dem Treppenabsatz im alten Rathaus, Speestraße 2, ist nicht groß, aber bei älteren Lintorfern weckt sie sicher noch eigene Erinnerungen. Sie ist den drei Lintorfer Grundschulen gewidmet.

Zu sehen sind alte Schiefertafeln, die noch bis in die 1960er Jahre in den Schulen genutzt wurden. Es ist eine weiße Mädchenbluse ausgestellt, die eine kleine Lintorferin zu ihrer Einschulung trug.

Auch das Lesebuch des Lintorfer Schülers Peter Hamacher findet sich in der Ausstellung. Gedruckt wurde es 1895. Die Namensgeber der drei Grundschule werden in aller Kürze vorgestellt: der Lintorfer Künstler Johann Peter Melchior, der evangelische Lintorfer Pfarrer Eduard Dietrich und der Lintorfer Heimatforscher Heinrich Schmitz.

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