Als Duisburg noch Königssitz war

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Duisburg. Meike Hachmeyer und Kai Thomas Platz von der Stadtarchäologie Duisburg laden letztmalig am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr zu einem Spaziergang durch die Ausstellung „Dispargum – Königssitz, Kaiserpfalz, Hansestadt“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 ein.

Die Ausstellung lässt die Besucher in das fränkische Duisburg eintauchen: Mehrere mittelalterliche Schauplätze wurden dafür nachgebaut. So lassen sich typische Keramikgefäße, filigrane Metallobjekte und kostbarer Schmuck in der Atmosphäre eines fränkischen Marktplatzes betrachten, auf dem diese Gegenstände einst gehandelt wurden. In der „Aula regia“, dem wichtigsten Raum eines Königshofes, können Besucher mit Blick auf das Porträt Ottos III. fränkischen Originaltexten lauschen und so einen Eindruck von der Sprache der Zeit gewinnen. Höhepunkt der nachempfundenen Krypta ist eine Ledersohle als „Berührungsreliquie“, in diesem Fall der „Sohle Christi“.

Mit dieser Führung endet die Ausstellung. Die Teilnahme kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Die Führung ist auf zehn Personen begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten, Telefon 0203/283-2640 oder ksm-service@stadt-duisburg.de.

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