Afrika: Geschichten zur Zukunft des Kontinents

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Essen. „Imagine Africa 2060: Geschichten zur Zukunft eines Kontinents“ heißt die Lesung mit Aya Cissoko und Christa Morgenrath in der Stadtbibliothek Essen, Hollestraße 3, am Mittwoch, 3. April, um 19:30 Uhr. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Französisch statt, wobei Dina Netz moderiert und übersetzt. Die deutschen Texte liest Sabine Osthoff. Eintrittskarten kosten vier Euro im Vorverkauf.

Die Anthologie „Imagine Africa 2060“ versammelt zehn Kurzgeschichten aus zehn afrikanischen Ländern. Sie spiegeln die Vielfalt der Literatur ihres Kontinents: Zukunftsvisionen, Utopien und Dystopien – von apokalyptischen Szenarien über bewegende Einzelschicksale bis hin zu fantastischen Märchen lassen sie die Leser eintauchen in den Reichtum afrikanischer Erzählkunst.

Aya Cissoko wird 1978 in Frankreich als Tochter malischer Einwanderer geboren. 1986 kommen ihr Vater und ihre Schwester bei einem Brandanschlag in Paris ums Leben. Sie entdeckt das Boxen für sich als Rückzugsort und wird 2006 Amateur-Boxweltmeisterin. Ein Bruch der Wirbelsäule beendet 2010 ihre Boxkarriere ein Jahr später veröffentlicht sie zusammen mit Marie Desplechin ihr erstes Buch „danbé“, das unter dem Titel „Wohin ich gehe“ verfilmt wurde. Aktuell lebt sie in Paris und studiert dort Politikwissenschaften am Institut d’études politiques. Eigens für diese Anthologie verfasste sie eine Kurzgeschichte.

Christa Morgenrath ist Gründerin und Leiterin der Literatur- und Bildungsreihe „stimmen afrikas“ des Allerweltshauses Köln. Gemeinsam mit Eva Wernecke gab sie die Anthologie „Imagine Africa 2060“ heraus. Sie studierte Germanistik, Politologie und Pädagogik in Köln, arbeitete als Dramaturgin am „Theater an der Ruhr“ und war als Projektmanagerin bei internationalen Festivals tätig. Seit 2002 ist sie freiberufliche Lektorin und Kulturmanagerin. 

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