A3: Tempolimit gegen Unfallgefahr

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Ratingen. Verkehrsminister Hendrik Wüst antwortet Claudia Schlottmann, Landtagsmitglied der CDU, auf ihre Frage zur Unfallgefahr auf der A3 zwischen Mettmann und dem Breitscheider Kreuz. Autobahnpolizei, die Bezirksregierung Düsseldorf und der Landesbetrieb Straßenbau haben bereits unmittelbar nach den schweren Verkehrsunfällen vor einigen Wochen über Maßnahmen beraten, die Unfallgefahr zu entschärfen, so der Landesminister.

„Als stauverursachend wurde ein Leistungsfähigkeitsdefizit im AK Breitscheid identifiziert“, schreibt Wüst. Die Staus würden durch die von der A3 aus Süden kommenden und auf die A52 in Richtung Essen wechselnden Fahrzeuge verursacht. Der Landesbetrieb Straßenbau wurde gebeten, die Verlängerung der Beschleunigungsspur auf der A52 im AK Breitscheid auf eine kurzfristige Realisierbarkeit zu prüfen. Weiter wurde angeregt, auf der A52 im Anschluss an die Beschleunigungsspur bis zu Mintarder Brücke den Seitenstreifen zeitlich befristet freizugeben. „Hierzu steht das Ergebnis der Prüfung noch aus“, heißt es in der Antwort des Ministers.

„Als eine sehr kurzfristige Maßnahme hat mich der Minister über die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 Stundenkilomter vor dem Kreuz Breitscheid unterrichtet“, erklärt Schlottmann.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung wird bis zur Inbetriebnahme einer Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) mit integrierter temporärer Seitenstreifenfreigabe im Spätsommer dieses Jahres Bestand haben. Die Anlage kann verkehrslage- und situationsangepasst entsprechende Stauwarnungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen schnell und ereignisbezogen anzeigen.

Archivfoto: Feuerwehr

 

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