80 Unternehmen beim Azubi-Speed-Dating

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Düsseldorf. 80 Firmen, 50 Ausbildungsberufe, mehr als 700 Interessenten und Dutzende verabredete Probepraktika: Das Speed-Dating an diesem Mittwoch in der Handwerkskammer Düsseldorf „war nicht nur die bislang größte Veranstaltung dieser Art fürs Handwerk an Rhein und Ruhr, sondern es ist auch absolut wunschgemäß verlaufen“, zog Berufsbildungs-Geschäftsführer Christian Henke ein „rundum positives“ Fazit. „Vor allem haben auch die anwesenden Ausbildungsunternehmen kleinerer Branchen wie Brunnenbauer, Sattler oder Orthopädietechniker diesmal guten Zuspruch erfahren.“

Zehn Minuten hatten die Firmen- und Personalverantwortlichen und die Bewerber Zeit, sich im Gespräch wechselseitig neugierig zu machen, dann wartete das nächste Date. Die teilnehmenden Betriebe hatten rund 300 offene Ausbildungsplätze im Gepäck; die Bandbreite an vertretenen Ausbildungsberufen reichte von A wie Augenoptiker und B wie Bäcker bis zu Z wie Zweiradmechatroniker.

Auch die Beratungsexperten der Kammer wurden regelrecht belagert, um die Detailfragen der Jugendlichen zu Berufszielen, Anforderungen, Besonderheiten und Verdienstmöglichkeiten zu beantworten. „Wenn das Speed-Dating ein Gradmesser für das wiedererwachende Interesse junger Menschen an der Berufslehre im Handwerk ist, dann können wir mit einiger Zuversicht auf das kommende Ausbildungsjahr 2020/21 blicken“, freute sich auch Kammerpräsident Andreas Ehlert über umtriebige Anbieter und reichlich Nachfrage nach den Quali-Offerten des Wirtschaftsbereichs.

Wie viele Ausbildungsverhältnisse am Ende geschlossen werden, wird in zwei bis drei Monaten erkennbar sein. „Dann sollten die Lehrverträge zur Eintragung bei der Handwerkskammer gelandet sein“, so Henke.

Die Lehrstellen und Ausbildungsbetriebe finden sich auch über den Tag hinaus bis zur endgültigen Besetzung im Netz: www.hwk-duesseldorf.de/speeddating

Foto: Wilfried Meyer

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