57-jähriger Arbeiter nach Unfall in Spezialklinik

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Düsseldorf. Aus ungeklärter Ursache kam es am Donnerstagmittag zu einer Verpuffung in einer Autowerkstatt. Zwei Einsatztrupps der Feuerwehr brachten die Flammen schnell unter Kontrolle. Ein 57-jähriger Arbeiter wurde lebensgefährlich verletzt und musste nach notärztlicher Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Duisburger Klinik geflogen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Passanten meldeten an Donnerstagmittag der Feuerwehr über einen Brand in einer Werkstatt auf der Münsterstraße. Als nur vier Minuten später die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, brannte es im Hinterhof in einer Autowerkstatt. Während der Einsatzleiter zwei Atemschutztrupps mit Strahlrohren zum brennenden Gebäude entsandte, versorgten Rettungsdienstmitarbeiter einen 57-jährigen Arbeiter. Nach notärztlicher Versorgung an der Einsatzstelle flog ein Rettungshubschrauber den lebensgefährlich verletzten Mann anschließend in ein Duisburger Krankenhaus.

Gleichzeitig evakuierten weitere Feuerwehrleute ein über der Werkstatt liegendes Fitnessstudio, um eine Gefährdung für die Sportler auszuschließen. Der Rettungsdienst untersuchte zwischenzeitlich vier Mitarbeiter der Werkstatt, hier waren alle unverletzt. Die Einsatztrupps brachten die Flammen schnell unter Kontrolle, bei der anschließenden Kontrolle des Dachs mit einer Wärmebildkamera wurden dann noch mehrere Glutnester entdeckt. Um an die versteckten Brandstellen heranzukommen, mussten mittels einer speziellen Rettungssäge Teile des Flachdachs geöffnete werden.

Mitarbeiter der Netzgesellschaft Düsseldorf trennten die Werkstatt von der Stromversorgung und ein Arbeitsschutzfachmann der Bezirksregierung Düsseldorf begutachtet die Einsatzstelle. Aufgrund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 150.000 Euro.

Archivbild

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