46 Rheinbahn-Azubis starten ins Berufsleben

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Düsseldorf. Mit 44 jungen Leuten beginnen an diesem Montag so viele Auszubildende ihre Lehre bei der Rheinbahn wie seit etlichen Jahren nicht mehr. Und mit dem Bereichsleiter Personal, Soziales und Organisation begrüßte sie nicht „irgendein Rheinbahner“, sondern mit Dietmar Stoffels jemand, der selbst vor 44 Jahren, am 1. September 1974, seine Lehre als Industriekaufmann angetreten hat – im Rheinbahnhaus an der Oberkasseler Hansaallee. „So gesehen, begrüße ich heute auch 44 potentielle spätere Bereichsleiter“, freute sich Stoffels augenzwinkernd.

Zum dritten Mal sei es gelungen, so der Personalchef, auch wieder jungen Flüchtlingen eine Ausbildungschance zu geben, nachdem die Rheinbahn gute Erfahrungen mit den ersten sechs – jeweils drei – Azubis gemacht hat, an die sie 2016 und 2017 Ausbildungsplätze vergeben hat; in diesem Jahr sind es zwei Berufsstarter. Zwei der Ex-Flüchtlinge befinden sich noch in den Untersuchungen des Betriebsarztes. Bei positivem Ausgang beginnen dann 46 Azubis ihre Lehre bei der Rheinbahn.

Unter 1.524 Bewerbern musste sich die Rheinbahn für den Ausbildungsjahrgang 2018 entscheiden – ein seit Jahren anhaltend hoher Wert bei den Bewerbungen für Ausbildungsberufe. Verändert hat sich mit den Jahren die Übernahmequote – sie beträgt jetzt 100 Prozent. 56 Prozent der Beschäftigten in Verwaltung und Werkstätten stammen aus dem Lager eigener Auszubildender, weit über 800 Rheinbahner.

Der finanzielle Aufwand, den das Unternehmen für die Ausbildung jedes Jahr aufbringt, beläuft sich auf rund drei Millionen Euro, Weiterbildungskosten von rund einer Million Euro pro Jahr kommen hinzu. 

Foto: Rheinbahn

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