Mahn- und Gedenkstätte präsentiert neues Buch

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Düsseldorf. Die Mahn- und Gedenkstätte präsentiert derzeit die Sonderausstellung „Im Niemandsland. Die Abschiebung der polnischen Juden aus Düsseldorf 1938“. Die Ausstellung beleuchtet bis zum 15. März 2020 die brutale Abschiebung von mehr als 17.000 jüdischen Menschen an die deutsch-polnische Grenze am 28. Oktober 1938. Parallel zu der Schau haben die beiden Kuratoren, Bastian Fleermann und Hildegard Jakobs, nun unter demselben Titel den zehnten Band der beliebten „Kleinen Schriftenreihe“ vorgelegt.

Das 90 Seiten umfassende und stark bebilderte Buch ist im Droste Verlag erschienen. Es ist für sieben Euro im Buchhandel und in der Gedenkstätte erhältlich. Seit 2012 gibt der Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte die „Kleine Schriftenreihe“ heraus. Jeder Band hat einen Mitherausgeber, der das jeweilige Projekt unterstützt.

„Dieses Mal konnten wir erfreulicherweise den Landesverband Jüdischer Gemeinden von Nordrhein als Mitherausgeber gewinnen“, sagt Fleermann. Dementsprechend wird im Band die Abschiebung vom Herbst 1938 nicht nur aus der Perspektive der Stadt Düsseldorf dargestellt, sondern auch aus der Sicht der Städte Krefeld und Mönchengladbach, Remscheid und Wuppertal, Duisburg und Essen. „Dieser regionale Blick ergänzt sich sehr gut mit dem Zuständigkeitsbereich des Landesverbands“, so Hildegard Jakobs.

Bastian Fleermann (von links), Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes, Henrike Tetz, Vorstand des Förderkreises der Mahn- und Gedenkstätte, Inna Goudz, Referentin für Kultur und Projekte des Landesverbandes, und Hildegard Jakobs (Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young)

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