Finnische Installationskünstlerin zeigt Kunst in Düsseldorf

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Düsseldorf. Die Finnin Hanna Oinonen ist als Gastkünstlerin für zwei Monate nach Düsseldorf eingeladen worden. Sie lebt und arbeitet in Tampere. Als Installationskünstlerin setzt sie Objekte, Malereien, Zeichnungen und Texte in einen räumlichen Bezug miteinander; sie entwickelt so ein autobiografisches Repertoire, das ihren Aufenthalt in Düsseldorf kommentiert und veranschaulicht. 

Das „Düsseldorf Projekt“ der Stipendiatin des Landes NRW ist Teil des deutsch-finnischen Künstleraustausches und von Freitag, 27. Oktober, bis Sonntag, 5. November, im Atelier am Eck, Himmelgeister Straße 107e, Eingang Ulenbergstraße zu sehen. Die Ausstellung wird dort am Donnerstag, 26. Oktober, 19 Uhr, eröffnet. Kurator Michael Voets hält die Einführung. 

Schwarze, florale Ornamente besetzen den Raum mit einer düster-sinnlichen Ausstrahlung, die an ornamentale Jugendstilarbeiten erinnert. Gesammelte und gefärbte Blätter unterschiedlichster Baumarten bestücken die Komposition. Texte und Zeichnungen vergegenwärtigen neben diesen ästhetisierten Fundstücken die Bewegungen der Künstlerin innerhalb der Stadt und die damit verbundenen Stimmungen und Inspirationen. Stilistisch bewegt sich die Ausstellung zwischen Konzeptkunst und Spurensicherung. Autobiografisch motiviert, entwickelt sich ein Gespräch über die Flüchtigkeit der Momente, die letztendlich unser Leben konstituieren.

Das Atelier am Eck hat donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Information zur Künstlerin Hanna Oinonen und ihren Werken gibt es auf ihrer Internetseite.

Glass drops, Installation 2016 (Foto: Hanna Oinonen)

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