„Wir sind doch keine Heimkinder“

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Wittlaer. Die Initiative „Wir sind doch keine Heimkinder“ hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Vorurteile gegen das Leben in Jugendhilfe-Einrichtungen abzubauen. Alles begann mit einem Film im Auftrag der Graf Recke Stiftung über das Leben von Kindern und Jugendlichen in ihren stationären Jugendhilfegruppen. In dessen Verlauf wurde den Beteiligten klar: Es braucht mehr als diesen Film. Es braucht ein Initiative mit vielen Unterstützern. In dieser Woche fand auch der Fachtag „Partizipation versus Stigma“ in der Graf Recke Stiftung in Wittlaer statt.

Der Film ist ein wesentlicher Treiber der Initiative. Nach der öffentlichen Premiere im Düsseldorfer UFA-Kino Anfang des Jahres und beim Kirchentag in Dortmund stand er auch am Anfang des Fachtags. In der Graf Recke Kirche wurde er auf einer großen Leinwand den über 100 Fachtag-Teilnehmern vorgeführt und traf auf positive Resonanz. Selbst langjährige Kooperationspartner der Graf Recke Stiftung und Fachleute bekannten in der anschließenden Diskussion, dass sich ihr Bild von Jugendhilfe heute nach Ansicht des Films verändert habe.

Foto: Graf Recke Stiftung

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