Verkehrsteilnehmer mit Laserpointer geblendet

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Ratingen. Am Mittwochabend, 15. Januar, haben an der Ecke Düsseldorfer und Vowinkelstraße Kinder und Jugendliche mit einem Laserpointer hantiert, damit Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer geblendet und so einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen wurde jedoch niemand verletzt oder konkret gefährdet. Dennoch nimmt die Kreispolizeibehörde Mettmann diesen Vorfall noch einmal zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass das Blenden mit einem Laserpointer einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bedeutet und somit eine Straftat darstellt.

Gegen 17:30 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Auto entlang der Düsseldorfer Straße in Richtung Vowinkelstraße, als er beobachtete, wie eine Gruppe Jugendlicher mehrere vorbeifahrende Autos und Busse mit einem Laserpointer anstrahlte. Der Mann stieg aus und forderte die Gruppe auf, ihr Handeln zu unterlassen. Davon unbeeindruckt lachten die Jugendlichen den Mann aus und blendeten nun auch ihn mit dem Laserpointer, woraufhin der Autofahrer die Polizei informierte.

Kurz darauf konnten die eingesetzten Polizisten die Jugendgruppe in unmittelbarer Nähe am Busbahnhof ausfindig machen. Bei ihnen handelte es sich um fünf Jungen und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren.

Die Polizei stellte den Laserpointer sicher. Zudem wurde gegen einen 15-jährigen Jugendlichen ein Strafverfahren eingeleitet. Es bleibt zu hoffen, dass neben der bereits vor Ort erfolgten polizeilichen Gefährderansprache auch eine „Ansage“ der Eltern folgt, ein solches verkehrsgefährdendes Handeln in Zukunft zu unterlassen.

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