Vater des italienischen Jazz: Enrico Rava

Vater des italienischen Jazz: Enrico Rava

Essen. In der Jubiläumsspielzeit des Essener Grillo-Theaters haben nicht nur Schauspielliebhaber allen Grund zu feiern, auch Jazzfans dürfen sich freuen: Denn von den 125 Jahren, die das Grillo-Theater nunmehr im Herzen der Essener Innenstadt steht, beherbergt das Haus seit mittlerweile 25 Jahren auch die erfolgreiche Reihe „Jazz in Essen“. Für das abwechslungsreiche Programm zeichnet der Künstlerische Leiter Berthold Klostermann verantwortlich, und er hat mit Enrico Rava für das erste Konzert im neuen Jahr am 18. Februar ab 20 Uhr einen Musiker eingeladen, der mit seinen 78 Lebensjahren als Vaterfigur des Jazz in Italien gilt.

Viele jüngere Musiker, nicht zuletzt Stefano Bollani, der am 22. April mit seinem „Napoli Trip“ ebenfalls im Grillo-Theater gastieren wird, gingen aus seinen Bands hervor. Auch sein „Wild Dance“ Quartet besteht aus jungen Talenten, unter denen aber seit Langem mal wieder ein Gitarrist statt eines Pianisten für die harmonische Ausgestaltung sorgt. Das Programm, das Rava gemeinsam mit Francesco Diodato (Gitarre), Gabriele Evangelista (Bass) und Enrico Morello (Schlagzeug) präsentiert, deckt ein breites Spektrum an Stimmungen ab, von grüblerischen Balladen bis zu hitzigen Uptempo-Nummern.

Der Eintritt kostet 22 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf, Telefon 0201/81 22-200 oder im Internet.

Foto: Giuseppe Pino