Utopie und Untergang: Filme aus der DDR

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Düsseldorf. In der Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“, die derzeit im Kunstpalast Düsseldorf zu sehen ist, zeigt das Filmmuseum Düsseldorf vom 8. bis 24. November eine Filmreihe, die der bildenden Kunst und ihrer Rezeption in der DDR nachspürt. Das Programm nimmt nicht die oft gezeigten DDR-Filmklassiker in den Blick, sondern zeigt eine Auswahl von DEFA-Filmen, die das Thema der bildenden Kunst unter verschiedensten Aspekten behandeln.

Die Filmreihe wirft keinen westlichen Blick „von außen“ auf das Kunstgeschehen in der DDR, sondern konstituiert sich bewusst subjektiv „von innen“. Neben DEFA-Filmen, die folgerichtig im Mittelpunkt der Reihe stehen, werden auch Filme der alternativen DDR-Filmszene gezeigt, die eng mit der dortigen Punkszene verknüpft waren. So wird die Reihe mit Kurzfilmen von A.R. Penck und Cornelia Schleime eröffnet. Die in der Reihe gezeigten DEFA-Filme umfassen sowohl Künstlerportraits als auch Spielfilme, die „das Künstler-Sein“ in der DDR („Der nackte Mann auf dem Sportplatz“) oder die Rezeption von Kunst und Kunstgeschichte (Goya, Jörg Ratgeb, Maler, „Fünf Tage, fünf Nächte“) reflektieren.

Das vollständige Programm findet sich auf der Internetseite des Filmmuseums

Foto: Filmmuseum/Landeshauptstadt Düsseldorf

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