Ungewöhnliches Picknick in Weiß der Tell-Kompanie

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Lintorf. Es war das dritte Picknick in Weiß, zu dem die Tell-Kompanie Freunde und die Bruderschaft eingeladen hatte. Es war das erste mit Regen. Davon ließen sich die Teilnehmer aber nicht den schönen Abend vermiesen. Kurzerhand zogen alle unter das Dach des Schießstandes, rechtzeitig bevor die ersten Tropfen fielen.

Die Schützen und ihre Freunde feiern unterm Dach weiter

Andreas Preuß, Chef der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464, begrüßte die Teilnehmer am Picknick am frühen Samstagabend auf dem Schützenplatz im Namen der Tell-Kompanie Lintorf 1909. Da wehte bereits ein heftiger Wind. Die weißen Tischdecken auf den Tischen flatterten, wurden aber vom weißen Geschirr festgehalten. Besonders begrüßte er Hannes und Harti, die den Abend mit ihren Gitarren musikalisch begleiteten.

Dann winkte er mit der weißen Serviette, das Zeichen, dass der erste Gang beginnt. Während des zweiten Ganges wurden die Wolken bedrohlich dunkel, während des dritten Ganges wurde immer häufiger im Mobiltelefon das Regenradar besucht. Preuß schlug vor, in den Schießstand unter das Dach umzuziehen: „Das wird eng, aber wenn wir zusammenrücken, passen wir alle hinein.“

Alle packten an, schleppten Tische und Bänke und vor allem die Musikanlage der beiden Musiker. Kaum war alles unterm Dach, begann es zu regnen.

Hannes und Harti machten weiter Musik, jetzt ohne Verstärker. Sie ernteten immer wieder Beifall dafür.

Der Abend endete mit dem traditionellen Abbrennen von Wunderkerzen.

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