TV Ratingen: Für Athletinnen erster Siebenkampf

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Ratingen. Für die jungen Mehrkämpferinnen des TV Ratingen Julia Holzmann (2003), Fenja Kothe (2003), Femke Averdick (2002), Charleen Schmitz (2002) und Anna Holzmann (2001) war es der erste Siebenkampf überhaupt, als sie am vergangenen Wochenende beim Wuppertaler SV antraten.

Der Wettkampf begann für alle Athletinnen mit dem Hochsprung. Schon hier trumpften Anna (1,48m) und Femke (1,30m) mit neuen Bestleistungen auf und so sollte es weitergehen. Im anschließenden Sprint (100 Meter) liefen die jüngsten Teilnehmerinnen als Erste über die Ziellinie. Fenja setzte mit einer grandiosen Zeit von 13,09 Sekunden in ihrem ersten Zeitlauf über diese Distanz eine sehr hohe Marke. Julia lief mit 13,46 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und auch Charleen verbesserte ihre Bestleistung gleich um vier Zehntel.

Beim Weitsprung lautete die Mission für das Quintett möglichst nah an den Absprungbalken heranzukommen. Den meisten ist das sehr gut gelungen. Julia erreichte mit 4,82m die größte Weite gefolgt von Fenja mit 4,61m und Anna mit 4,60m. Charleen sprang 4,39m (p.B.), Femke kam auf eine Weite von 4,11m.

Mit dem Kugelstoßen endete der erste Wettkampftag. In dieser Disziplin war Femke in ihrem Element. Mit einer n.B. von 9,11m sammelte sie nicht nur viele Punkte sondern qualifizierte sich auch für die Landesmeisterschaften in Juni in Uerdingen.

Am zweiten Wettkampftag zogen zunächst Hagel und Schneeschauer die Aufmerksamkeit auf sich bevor die Hürden aufgestellt wurden. Acht Hürden auf einer Strecke von 80m galt es zu überwinden. Charleen war mit 13,74sec. die Schnellste vor Anna (13,76sec.) und Julia (13,77sec.) gefolgt von Fenja (13,85sec.) Alle vier erfüllen damit die Norm für die Landesmeisterschaften.

In der vorletzten Disziplin, dem Speerwerfen zeigten sich ähnlich wie beim Kugelstoßen noch Luft und Potenzial nach oben. Auch hier überzeugte Femke mit einem weiten Wurf von 26,43m. Damit hat sie ebenfalls die geforderte Norm für die Landesmeisterschaften erreicht.

Die ungeliebten abschließenden 800m stellte für alle noch einmal eine große Herausforderung dar, denn keine Athletin konnte bisher einschätzen was das nach sechs absolvierten Disziplinen bedeutet. Alle kamen gut ins Ziel – für die größte Überraschung sorgten erneut die Jüngsten. Als Zweit- und Drittplatzierte im Gesamtfeld reihten sich Julia (2:36,84min.) und Fenja (2:38,15min.) ein.

Mit guten Gesamtpunktzahlen und Normerfüllungen konnten sowohl Athletinnen als auch das Trainerteam mit dieser Premiere im Siebenkampf zufrieden sein.

Foto: privat

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