Traum wurde wahr: Besuch auf Schalke

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Lintorf. Hans-Günther „Hansi“ Werner ist schwerstkrank. Beim Frühstück der Schützen äußerte er den Wunsch, noch einmal ein Heimspiel seines Lieblingsvereins, Schalke 04, besuchen zu können. Keine zwei Wochen später fuhr er mit seiner Frau Simone zum Heimspiel gegen Hertha BSC. Seine Schützenkameraden hatten den Besuch ermöglicht. Und dann gewinnt Schalke auch noch 3:0.

Schützenfestmontag, beim Frühstück mit seinen Kameraden vom Stammkorps, äußerte Hansi Werner seinen Wunsch. Noch am selben Tag begann hinter den Kulissen der Versuch, seinen Wunsch zu erfüllen. Am folgenden Wochenende, beim Hahneköppen des Stammcorps, teilte ihm Vorsitzender Frank Gröschel ihm die gute Nachricht mit.

Zusammen mit weiteren Rollstuhlfahrer ist Hansi Werner zur Autogrammstunde eingeladen. (Foto: Schalke)

So richtig glauben konnte er es aber erst, als die Eintrittskarten eine Woche später im Briefkasten lagen. Und es gab ja noch eine Überraschung: Er durfte nach dem Spiel die Spieler zur Autogrammstunde treffen.

In der Zwischenzeit begann für Hansi Werner eine aufregende Zeit. Fragen über Fragen stellten sich ihm, denn als Rollstuhlfahrer war er noch nie im Stadion gewesen.

Zwei Stunden vor Spielbeginn waren die beiden Lintorfer im Stadion. Kurz vor Spielbeginn gab es Tränen der Rührung in den Augen, als gemeinsam mit der Nordkurve das Steigerlied gesungen wurde. Dann vom, Stadionsprecher angeheizt, ertönte auch schon die Schalke-Hymne: Blau und Weiß, wie lieb ich dich…

Das Spiel verfolgte Hans Werner gespannt. Mit der 1:0-Führung ging es in die Halbzeit. Ab jetzt konnte Günther ganz entspannt das Spiel genießen. In der zweiten Halbzeit hieß es bald 2:0. Und in der Schlussphase dann auch noch das 3:0! Besser hätte es nicht laufen können.

Am Ende die Autogrammstunde

Nach dem Schlusspfiff mussten sich die Lintorfer Schalke-Fans sputen. Hansi Werner wurde am Haupteingang erwartet. Jetzt war es gleich soweit. Er konnte zur Autogrammstunde mit den Schalke-Spielern.

Er war gut vorbereitet und die Spieler hatten richtig viel zu tun: drei Poster unterschreiben und dann bitte noch auf dem Cappy. Dieser Satz wurde jedem Spieler gesagt. Zur Erinnerung wurde dies auch noch fotografiert und ist so zu einem unvergesslichem Erlebniss geworden.

„Auch heute, nach über einer Woche ist dieses überragende, berührende Ereigniss noch ständig Gesprächsthema mit seinen Freunden und Bekannten“, berichtet Simone Werner dem Lintorfer.eu.

Foto: privat

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