Tragödchen startet ins zehnte Jahr

Tragödchen startet ins zehnte Jahr

Ratingen. Das zehnte Tragödchen-Jahr beginnt am Donnerstag, 11. Januar, mit Chansons von Georges Moustaki, Edith Piaf, Jacques Brel und Astor Piazzolla. Präsentiert werden sie von der Sängerin Nadia Meroni und dem Pianisten Gregory Gaynair . Im literarischen Teil liest Bernhard Schultz einige Passagen aus dem Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann. Die Veranstaltung beginnt wie immer um 20 Uhr im Buch-Café Peter und Paula, Grütstraße 3-7.

Gregory Gaynair, Sohn des bekannten jamaikanischen Tenorsaxophonisten, wurde 1961 in Düssldorf geboren. Mit sieben Jahren begann er mit dem Klavierunterricht, studierte Jazz an der Musikhochschule in Köln und sammelte schon früh erste Erfahrungen in Bands. Neben Gastspielen und Tourneen in Europa, Asien, Afrika und der Karibik war Gregory Gaynair auch an zahlreichen, CD-, Theater-, Fernseh- und Filmproduktionen beteiligt. Die Spencer Davis Group war nur eine von vielen prominenten Bands, mit denen er zusammenarbeitete. Seine jamaikanischen Wurzeln sind unüberhörbar. In seiner Musik spielen soulige, bluesige und afrokubanische und romantische Elemente eine tragende Rolle.

Nadia Meroni wurde in Toulon, Frankreich geboren. Sie studierte an der Musikhochschule in Monte Carlo Gesang. Engagements an den Opernhäusern in Nizza, Monte Carlo und Avignon. Ihr Repertoire beinhaltet auch Chansons, Jazz, Lieder aus Spanien, Italien und Südamerika, denn sie spricht fünf Sprachen fließend.

„Tyll“, der neue Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann – sein bisher größter Erfolg war der Roman „Die Vermessung der Welt“, ist die Neuerfindung einer legendären Figur: Till Eulenspiegel. Herausgekommen ist ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges und über eine aus den Fugen geratene Welt. Ein großer historischer Roman über die Zeit des 30-jährigen Krieges (1618-1648).

Foto: privat