THW übt Sandsacksperren zu bauen

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Lintorf. Den Verbau von Sandsäcken übten die Ehrenamtlichen des Technischen Hilfswerks (THW) Ratingen. Die Helfer aus Zugtrupp, erster und zweiter Bergungsgruppe sowie Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen vertieften vormittags das Wissen in der Theorie, um dann ab mittags in der Praxis Sandsäcke zu befüllen, diese zu transportieren und fachgerecht zu verlegen.

Um einen Sandsackwall vernünftig zu bauen, ist einiges an Fachwissen gefragt: Wie voll darf ein Sandsack sein? Wie füllt man diesen am besten? Wie wird er transportiert? Wie verlegt man Sandsäcke so, dass ein Wall dicht ist? Was sind Quellkaden?

All diese Fragen und noch viele mehr wurden jetzt Helfern aus Zugtrupp, erster und zweiter Bergungsgruppe sowie Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen vermittelt. Denn ohne ein solides Grundwissen, welches ständig aufgefrischt wird, geraten gerade Details immer wieder in Vergessenheit. Das Wissen vermittelte Zugtruppführer und Technischer Berater Deich André Stadtfeld.

Im Anschluss verlegten die Einheiten den Standort in den Ortsverband Duisburg. Dort wurden gut 200 Sandsäcke befüllt und für einen sicheren Transport auf den Fahrzeugen verladen. Auf Grund der hochsommerlichen Temperaturen wurde darauf verzichtet, größere Mengen an Sandsäcken zu befüllen. Denn das wichtigste ist für alle Beteiligten das Prinzip zu kennen und zu verinnerlichen.

Als letzter Punkt der Ausbildungsveranstaltung stand der Verbau der Sandsäcke auf dem Programm. An einer schattigen Stelle am Wasser ging es ans Werk. Die Sandsäcke wurden als erstes zu einem Wall verlegt, der in einem Einsatzfall etwa als Deicherhöhung dienen kann. In einem zweiten Schritt wurde eine Quellkade errichtet. Diese hat die Aufgabe, Sickerstellen auf der Wasser abgewandten Seite eines Deiches zu sichern.

Foto: THW/Kjell Heinze

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