THW-Ehrenzeichen für Freia Engemann

THW-Ehrenzeichen für Freia Engemann

Lintorf. Freia Engemann erhielt beim traditionellen Grünkohlessen des Technischen Hilfswerks (THW) Ratingen das THW-Ehrenzeichen in Bronze für ihr langjähriges, überdurchschnittliches Engagement. Die Auszeichnung nahm der Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen, Hans-Ingo Schliwienski, vor. Mehr als 200 Gäste aus Politik, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Wirtschaft, Arbeitgebern sowie der gesamten THW-Familie waren der Einladung zum Grünkohlessen gefolgt.

Ortsbeauftragter Gerhard Gärtner eröffnete den Abend in der Fahrzeughalle am Hülsenbergweg. Über 200 Gäste waren der Einladung des Ortsverbandes gefolgt. Gärtner begrüßte die Gäste und nutzte die Möglichkeit auf das Jahr 2017 zurückzublicken sowie einen kleinen Ausblick auf 2018 zu geben.

Landesbeauftragter Hans-Ingo Schliwienski zeichnete gemeinsam mit dem stellvertretendem Bundessprecher Bernd Springer dann Freia Engemann mit dem THW-Ehrenzeichen in Bronze aus. Schliwienski würdigte ihr Engagement als Allround-Talent. Seit über 27 Jahren stellt sie sich allen Herausforderungen im THW. Eingetreten war Engemann seinerzeit in den Ortsverband Haan und wechselte dann nach Ratingen. Sie übernahm auch sehr schnell Verantwortung als Führungskraft. Ausbildungen, Einsätze im Inland aber auch Auslandseinsätze, unter anderem im damaligen Ruanda, waren eine Selbstverständlichkeit für sie. Angefangen hat Freia Engemann in einer Bergungsgruppe, wechselte dann in die Fachgruppe Trinkwasserversorgung und ist heute wichtiges Mitglied in der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen.

Besonders würdigte Schliwienski aber auch, dass Engemann die Verpflegung der Kameraden schon seit Jahren am Herzen liegt. So ist sie oft die erste Person morgens im Ortsverband und richtet „mal eben“ das Frühstück für die hungrigen Mäuler und mittags darf es natürlich auch was Vernünftiges zu Essen geben. Und wenn am Abend nahezu alle Helfer die Unterkunft verlassen haben, ist sie immer noch fleißig. Weiter lobte Schliwienski, dass Engemann – oft auch unbeachtet – für einen reibungslosen Dienstbetrieb im Hintergrund sorgt. Mal eben eine Maschine Wäsche anwerfen, die Räume auf Vordermann bringen, Pflege der Grünanlagen – alles Tätigkeitsfelder, bei denen viel Zeit investiert wird. Weiter hob er hervor, dass sie auch im menschlichen Miteinander immer für andere da war und auch ist.

Es folgten Grußworte vom stellvertretenden Ratinger Bürgermeister Wolfgang Diedrich und dem stellvertretenden Landrat des Kreises Mettmann Manfred Krick. Gemeinsam allen Grußworten war der Dank, den die Redner dem THW im Allgemeinen und dem Ortsverband Ratingen im Speziellen für das geleistete ehrenamtliche Engagement überbrachten.

Foto: THW/Thomas Lunkwitz