Theater der Welt: Programm vorgestellt

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Düsseldorf. Vom 14. Mai bis zum 31. Mai findet in der Landeshauptstadt das Internationales Festival Theater der Welt statt. An 18 Festivaltagen werden 34 künstlerische Produktionen zu sehen sein, 400 Künstler von allen Kontinenten sind in der Stadt. Das Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI) wird vom Düsseldorfer Schauspielhaus veranstaltet und von der Stadt Düsseldorf, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Die Festivalintendanz haben Stefan Schmidtke und Wilfried Schulz inne, Programmdirektor ist Stefan Schmidtke. Das Programm wurde am Freitag vorgestellt.

Ich freue mich auf ein großes Fest, ein Fest des internationalen Theaters und der Stadtgesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt und Lebendigkeit.

Wilfried Schulz, Generalintendant Düsseldorfer Schauspielhaus, Festivalintendant

Seit mehr als 40 Jahren erobert das international bedeutende Festival Theater der Welt immer neue Orte und Räume, um die Vielfalt des Lebens durch Kunst erfahrbar zu machen. Neben 34 herausragenden Theaterinszenierungen mit 400 Künstlern gibt es einen Kongress mit Jugendlichen aus elf Ländern. Gespielt wird im Schauspielhaus, im Central, in der Münsterstraße und auf weiteren Bühnen in der Stadt.

Das vorgestellte Programm für eines der wichtigsten Kultur-Highlights des Jahres hat große Vorfreude in mir geweckt.

Oberbürgermeister Thomas Geisel

Das Große Haus im Schauspielhaus lädt ein zu einer Weltreise: beginnend mit einer Uraufführung nach einem Roman des südafrikanischen Nobelpreisträgers J. M. Coetzee über ein Angebot für die ganze Familie des ITI Preisträgers Jetse Batelaan hin zur Oper des renommierten indonesischen Dramatikers, Theater- und Filmregisseurs Garin Nugroho „The Planet – A Lament“ aus Indonesien, zum ersten European Philosophical Song Contest mit visionären Texten von Intellektuellen aus zehn europäischen Ländern, zu einem Ausflug in die jüngere Geschichte Osteuropas und einem Besuch aus China. Erstmals in der Geschichte des Festivals wird es in Düsseldorf auch ein Theaterprogramm für Kinder und Jugendliche geben.

Mit dem Gastspiel des Festivals ‚Theater der Welt‘ im Düsseldorfer Schauspielhaus wird Nordrhein-Westfalen bereits zum vierten Mal Gastgeber für die internationale Szene der Darstellenden Künste.

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kulturministerin Nordrhein-Westfalen

Zur Festivaleröffnung trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag, 14. Mai, um 17 Uhr im Schauspielhaus auf die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie. In einem Podiumsgespräch stellen die Publizistin Miriam Meckel und die Journalistin Léa Steinacker den beiden Frauen Fragen nach Gemeinsamkeiten im Geist.

Um 19:30 Uhr folgen Grußworte der Träger und Förderer des Festivals. Im Anschluss daran findet die Uraufführung der internationalen Koproduktion „Leben und Zeit des Michael K.“ nach dem gleichnamigen Roman des südafrikanischen Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee statt – in der Inszenierung der vielfach ausgezeichneten Regisseurin, Autorin und Theaterleiterin Lara Foot. Die Inszenierung entsteht in Zusammenarbeit mit der auf internationalen Festivals gefeierten Handspring Puppet Company sowie mit Schauspielern aus Düsseldorf und Kapstadt. „

18 Tage und Nächte lang verwandelt sich das Foyer des Schauspielhauses am Gustaf-Gründgens-Platz in das Zentrum des Festivals Theater der Welt. Bei Veranstaltungen, einem allabendlichen Musikprogramm mit dem programmatischen Titel Weltfoyer, Gesprächsrunden mit Theatermachern und vielen anderen Gelegenheiten ist Raum und Zeit für Begegnungen und lebendigen Austausch. Im Festivalzentrum gibt es Vorträge, Klangsessions, Filme, Gespräche, Präsentationen der Partnerhochschulen und auch ganz einfach Party. Das Restaurant Schillings im Schauspielhaus steht dem Publikum und den Gästen aus aller Welt zum Verweilen offen. Das Foyer des Schauspielhauses ist an allen Wochentagen des Festivals ab 16 geöffnet, Samstag und Sonntag ab 10.

Mehr auf der Internetseite des Festivals

Andares, Mexiko (Foto: José Jorge Carreón)

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