St. Martin zieht durch Lintorf

St. Martin zieht durch Lintorf

Lintorf. Am Donnerstagabend zogen die Schüler der Lintorfer Grundschulen mit dem heiligen Martin durchs Dorf. Für die Musik sorgte das Tambourcorps der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf. Der Martinszug mit unzähligen Kindern, Müttern und Vätern, begann traditionell an der Johann-Peter-Melchior-Schule am Weiher. An der Duisburger Straße reihte sich die Eduard-Dietrich-Schule ein und an St. Johannes schließlich auch die Heinrich-Schmitz-Schule. Auf dem Schulhof der Johann-Peter-Melchior-Schule endete der Martinszug mit dem Martinsfeuer. Allen voran ritt selbstverständlich Sankt Martin, wieder dargestellt von dem Lintorfer Joachim Schultz.

Aber auch am Straßenrand standen viele Kinder, oftmals noch im Kinderwagen, um die selbstgebastelten Laternen der Schulkinder zu bewundern. Das eine oder andere hatte selbst eine Laterne in der kleinen Hand. Es war sicher nicht so frostig wie im Martinslied beschrieben. Aber wer keine warme Jacke an hatte, der ahnte, wie sich der „arme Mann“ gefühlt haben muss, bis St. Martin ihm seinen halben Mantel überließ.

Nach dem Ende des Martinszuges zogen viele Kinder durch Lintorf, um an den Haustüren zu klingeln, ein Martinslied zu singen und von den Bewohnern ein paar Süßigkeiten geschenkt zu bekommen. „Das Dorf ist proppenvoll“, kommentierte eine Lintorferin im Sozialen Netzwerk. Viele Einzelhandelsgeschäfte hatte auch über die üblichen Geschäftszeiten hinaus geöffnet, damit die Kinder bei ihnen singen konnten.

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