St. Johannes: Viele Besucher bei Jubiläumsfeiern

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Lintorf. Vor 50 Jahren wurde St. Johannes geweiht. Die Veranstaltungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Anna zum Jubiläum der Filialkirche locken viele Besucher.

Der Lintorfer Joachim Decker, Pfarrer in Düsseldorf, berichtete in einer Predigt von seiner Jugend in St. Johannes. Der Gottesdienst war gut besucht, die Themen der Zeit angepasst und die Predigt zum Jubiläum hoffnungsvoll. Durch seine aufgeschlossene und zugewandte Art hatte Pfarre Decker die Menschen erreicht.

Zum Dank erhiet er vom Festausschuss Schlüssel Alt überreicht. Da dieses Bier mit Getreide von den Feldern in der Gemeinde stammt, war das eine regional bezogene Gabe.

Michael Wiesenhöfer und seine Team sorgten für eine tiefgehende und frohe Nachtwallfahrt von Lintorf, Breitscheid und Hösel nach Neviges. Alle Teilnehmer waren froh dieses geschafft und mitgemacht zu haben. Der Höhepunkt war der Gottesdienst in Neviges, nach dem gemeinsamen Frühstück. Das besondere Erlebnis will keiner missen.

Christa Böcker und Elisabeth Leuschke hatten eine Kirchenführung in St. Johannes vorbereitet, in der die Besonderheiten der Kirche hervorgehoben wurden und die Entwicklung der Kirche dargestellt wurde.

Am 1. Juni wurde die Geschichte der Kirche und der sich damals entwickelnde Gemeinde gedacht. Michael Lumer und Martin Kalff hatten einen Tag der Erinnerung vorbereitet. Die Möglichkeit, Bilder, Filme und Dias zu sehen, zu zeigen und Geschichten auszutauschen, wurde genutzt und manche Erinnerung neu geweckt. Durch die Unterstützung der Frauen der KfD und den jungen Männern der Messdiener ergab sich ein gemütlicher Rahmen, so dass bis in den Abend getagt wurde.

Der 50. Jahrestag der Kirchweihe umfasst das Gedenken an die Mitglieder der St. Anna-Gemeinde, die sich im Lintorfer Norden (im Busch) stark gemacht haben und zuerst eine Filialkirche errichten konnten. Diese wurde schon Jahre für Gottesdienste genutzt, bevor die jetzt gefeierte Weihe 1969 erfolgte. 1971 wurde St. Johannes zur eigenen Pfarrgemeinde, die vor einigen Jahren dann wieder mit St. Anna zusammengeführt wurde. Um alle drei Ereignisse mit zu beachten wurde der Termin für das Jubiläum in der Mitte gewählt.

Foto: privat

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