Sommerkonzert der Musikschule

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Ratingen. Am Sonntag, 23. Juni, lädt das Jugendsinfonieorchester der Städtischen Musikschule unter Leitung von Edwin Pröm um 16 Uhr zu einem Sommerkonzert in die Stadthalle, Schützenstraße 1, ein. Musikalische Partner sind auch das Percussion-Ensemble „SchlagFertig!“ (Leitung: Benjamin Leuschner) und der Pianist Alfred Pollmann. Einlass ist ab 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Programm verspricht musikalisch und besetzungstechnisch eine große Vielfalt. Das Ensemble „SchlagFertig!“ präsentiert sich mit „Libertango“, einem der berühmtesten Stücke des argentinischen Bandoneon-Spielers und Begründer des „Tango Nuevo“ Astor Piazzolla (1921-1992). Das junge Ensemble spielt eine eigens von Benjamin Leuschner arrangierte Fassung für Percussion-Sextett. Zusammen mit den Streichern des Jugendsinfonieorchesters spielt „SchlagFertig!“ Ausschnitte aus der Carmen-Suite nach einer Idee des russischen Komponisten Rodion Schtschedrin. Für seine Frau, eine langjährige Primaballerina des Bolschoi-Theaters, schrieb Schtschedrin aus Bizets Opernstoff eine abendfüllende Ballettmusik für Streichorchester und Schlaginstrumente.

Von den Bläsern des Jugendsinfonieorchesters ist unter der Leitung von Ralf Meiers ein Klavierquintett mit Bläsern von Franz Danzi (1763-1826) zu hören. In dieser eher seltenen Besetzung spielen sich ein konzertantes Klavier (Solist: Alfred Pollmann) und vier Bläserstimmen schmeichelhafte Melodien, kesse Rhythmen und schillernde Harmonien zu.

Passend zum Kinostart der Neuverfilmung des Walt Disney-Klassikers „Aladdin“ wird das Jugendsinfonieorchester mit der unvergesslichen Filmmusik von Alan Menken (1949) etwas orientalischen Zauber in die Stadthalle bringen. Mit „The Magnificent Seven“ von Elmer Bernstein (1922-2004) steht ein weiterer Klassiker der Filmgeschichte auf dem Programm. „Ungewöhnlich“ im wahrsten Sinne des Wortes dürfte das Stück „statement in blue“ des kanadischen Komponisten R. Murray Schafer (1933) werden. Das grafisch notierte Werke verlangt den Orchestermitgliedern eigene Improvisationen ab und führt bei jeder Aufführung zu einem anderen Ergebnis.

Mit den Ballettmusiken aus „Rosamunde, Fürstin von Zypern“ von Franz Schubert (1797-1828) begibt sich das Jugendsinfonieorchester aber auch wieder auf das Terrain der klassisch sinfonischen Orchestermusik.

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