Schauspiel: Nichtsnutze voller Tatendrang

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Essen. „Nichtsnutze voller Tatendrang“ lautet der Titel des Bühnenprojektes der Theaterpädagogik am Schauspiel Essen, das am Donnerstag, 30. Mai (Christi Himmelfahrt), ab 16 Uhr zum letzten Mal in der Box gezeigt wird. In dem selbst entwickelten Stück hat eine Gruppe junger Menschen, „Die Nichtsnutze“, ihre Besuche im Essener Altenheim Gerhard-Kersting-Haus verarbeitet.

Speziell ging es den Jugendlichen im Alter von neun bis 13 Jahren um Fragen wie „Wie sah der Alltag der dort lebenden Senioren aus, als sie selbst Kinder waren?“ oder „Welche Geräte, die heute selbstverständlich sind, gab es damals nicht?“ In Gesprächen mit den pflegebedürftigen Menschen stießen „Die Nichtsnutze“ auf Geschichten aus einer anderen Zeit. Dadurch angeregt untersuchten sie auch ihren eigenen Alltag und entschlossen sich, alles zusammen als ein „Spiel, das den eigenen Alltag unter die Lupe nimmt und dabei die Zeit verlässt“ auf die Bühne zu bringen.

Es wirken mit Ilayda Arslam, Jamie Grieger, Joann Jödicke, Knut Kolckmann, Emilia Meyer, Carolin Pascu, Marlen Sousan, Marla Suter, Fynn Thüs und Tom Verheyen. Die Leitung der Gruppe hat Theaterpädagogin Aline Bosselmann übernommen. Für die Ausstattung sorgte Lena Natt.

„Nichtsnutze voller Tatendrang“ ist für Zuschauer ab zehn Jahren geeignet. Der Eintritt kostet 6,60 Euro.

Kartenvorverkauf, Telefon 0201/81 22-200 oder online www.schauspiel-essen.de

Foto: Lukas Zander

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