RaKiKa: Endspurt bis zum Kinderkarnevalszug

RaKiKa: Endspurt bis zum Kinderkarnevalszug

Lintorf. „Ich wollte doch einen Berliner essen“, sagt Kinderkarnevalsprinz Frederik I. beim Pressetermin in einer Bäckerei auf der Speestraße. Kein Wunder, dass er und Prinzessin Helene I. sich mit Berliner Ballen und Kakao stärken wollen, haben sie doch noch etwa 120 Termine vor sich, bevor der Kinderkarnevalszug am 11. Februar, 14:11 Uhr auf der Krummenweger Straße startet. Doch Sandra Bottke, Vorsitzende des Ratinger Kinderkarnevals (RaKiKa), lenkt geschickt das Interesse des Karnevalsprinzen wieder auf die Fragen der Medienvertreter.

„Als Kinderkarnevalsprinz darf ich mehr Kamelle beim Zug werfen“, begründet Frederik seinen Wunsch, Karnevalsprinz beim RaKiKa zu sein. Als Adjutant, weiß Frederik zu berichten, muss man etwas sparsam sein, als Kinderprinz darf er die Kamelle mit vollen Händen werfen.

Prinzessin Helene ist schon seit fünf Jahren in einer Tanzgarde. Jetzt möchte sie den Karneval gerne an der Spitze des jungen Narrenvolkes kennenlernen.

Bis zum Kinderkarnevalszug aber haben die beiden und die Schirmherren von den Lintorfer Unternehmen Grohage und Pospichil noch einige Termine vor sich. An diesem Samstag hängten sie das Banner am alten Lintorfer Rathaus auf. Es folgten der Pressetermin, der Karnevalsgottesdienst in St. Peter und Paul, der Besuch in Haus Salem in Lintorf und eine Karnevalsveranstaltung in Ratingen-West.

Auf dem Besuchsprogramm stehen bis Mitte Februar Karnevalssitzungen, Schulen, Altenheime, die Polizei, die Feuerwehr und auch wieder das Kinderhospiz Regenbogenland, erzählen die beiden obersten Jecken im Kinderkarneval.

Axel Burg vom Schirmherrn Grohage berichtet, dass es in diesem Jahr auch Gummibärchentüten mit dem Porträt des Kinderprinzenpaares gibt. Die werden beim Kinderkarnevalszug sicher der Renner unter den Kamellen sein. „Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter“, so Burg für die Schirmherren.

Unterstützung erfährt der Ratinger Kinderkarneval vom Freundeskreis. Dirk Wittmer vertritt den Freundeskreis beim Pressetermin. Er berichtet, dass sich der Freundeskreis einmal im Jahr mit dem RaKiKa-Vorstand trifft. „Wir reden dem Vorstand nicht in seine Arbeit hinein“, so Wittmer. Vielmehr würde der Verein einspringen, wenn Wurfmaterial fehlt oder an anderer Stelle Hilfe benötigt werde. Zum Freundeskreis gehören zum Beispiel die Sparkasse, die Stadtwerke und Johann + Wittmer.