Prekärer Realismus im Film

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Düsseldorf. Das Filmmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, lädt ab Mittwoch, 6. Februar, zur Filmreihe „Prekärer Realismus“ ein. Die Filmreihe geht bis zum 26. Februar einigen der wichtigsten Stationen sozialrealistischer Fiktionalisierung im Film nach.

Der Wunsch, Realität unverfälscht abzubilden, begleitet das Kino seit seinen Anfängen und es haben sich stetig neue filmische Schulen und Strömungen um diesen vielleicht politischsten aller Wünsche gebildet. Der dokumentarische Auftrag des realitätsbezeugenden Filmbildes galt denen, die bisher keine Repräsentation erfahren hatten, den Bevölkerungsschichten am Rande der Gesellschaft.

Die Reihe „Prekärer Realismus“ zeigt auf, wie mit filmischen Mitteln Unmittelbarkeit erreicht wird: Einerseits durch die Besetzung mit Laiendarstellern und -darstellerinnen und den Dreharbeiten an Originalschauplätzen, andererseits durch eine mit totalen Einstellungen und Wirklichkeitseffekten arbeitende Montage.

Der Realismus dieser Filme möchte die Alltäglichkeit von Armut und Mangel vor Augen führen.

Das gesamte Programm steht auf der Internetseite des Filmmuseums.

Foto: Filmmuseum

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