Offener Ganztag: Hohes Niveau weiter steigern

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Ratingen. Der Stadtrat stellt die Weichen für den weiteren Ausbau der Offenen Ganztagsschule. Damit arbeitet die Stadt vorsorgend auf den für 2025 erwarteten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung hin. „Es gibt noch viel zu tun für uns, aber zum Glück deutlich weniger, als es hätte sein können“, sagt Bürgermeister Klaus Pesch. „Uns kommt zugute, dass wir beim Ogata-Ausbau schon seit Jahren aufs Tempo drücken und entsprechend weit gekommen sind.“

Es ist noch kein Gesetz, aber der Entwurf wird in Kürze erwartet: Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter steht im Koalitionsvertrag der Bundesregierung und soll 2025 kommen. Darauf bereitet sich Ratingen vor, indem ein Ausbauprogramm für die Ogata erstellt und laufend abgearbeitet wird.

Für das städtische Baudezernat ist dieses Paket eine weitere große Herausforderung, denn gleichzeitig müssen wegen des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz für unter dreijährige Kinder praktisch in allen Stadtteilen Kindergärten gebaut werden.

Seit der Ogata-Einführung vor 15 Jahren ist der Ausbau ein fortlaufender Kraftakt, der aber dazu führte, dass in Ratingen jetzt schon 59 Prozent aller Grundschüler im Offenen Ganztag betreut werden. Diese bereits extrem hohe Quote wird noch durch die kürzere Über-Mittag-Betreuung ergänzt. Das führt in der Summe dazu, dass insgesamt mehr als drei Viertel aller Grundschüler auch nach dem Unterricht versorgt sind.

Dennoch gibt es auch weiterhin viel zu tun: Gemäß Ratsbeschluss werden in den Jahren 2020/2021 folgende Ausbaumaßnahmen geplant: Erich-Kästner-Schule, Karl-Arnold-Schule, Heinrich-Schmitz-Schule, Johann-Peter-Melchior-Schule. Außerdem wird die Verwaltung die weitere strategische Ausbauplanung bis 2025 in einer Vorlage zusammenfassen.

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