Neue Richtlinien für Behindertenfahrdienst

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Ratingen. Die öffentlichen Verkehrsmittel können durch gehbehinderte Menschen oft nicht genutzt werden. Daher wurde 1977, also vor 40 Jahren, durch das Deutsche Rotes Kreuz Ratingen, dem Verein für Rollstuhlfahrer und der Stadt Ratingen der Behindertenfahrdienst eingerichtet. Der Kreis Mettmann übernahm diese Idee. Unter dem Motto „Wir machen Sie mobil“ fährt der DRK-Behindertenfahrdienst die Berechtigten und trägt somit wesentlich zu mehr Lebensqualität dieser Menschen bei.  

Nach den bisher geltenden Richtlinien dürfen nur Personen diesen Fahrdienst nutzen, die einen Rollstuhl nutzen müssen. Die entsprechenden Richtlinien wurden nun durch den Kreistag so geändert, dass alle diesen Fahrdienst für private Fahrten nutzen dürfen, die in ihrem Schwerbehinderten-Ausweis das Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung*) haben,. Der Eigenanteil wurde von 20 Cent auf 30 Cent je Kilometer erhöht. Neuerdings wird dieser durch das DRK am Ende einer Fahrt sofort abgerechnet.

Die entsprechenden Anträge, um einen Berechtigungsausweis zu erhalten, werden durch das DRK und das Sozialamt ausgegeben. Der Antrag kann unter www.drk-ratingen.de heruntergeladen werden.

Durch einen Zuschuss der Stadt Ratingen besteht weiterhin die „Ratinger Regelung“. Alle Ratinger mit dem Merkzeichen „Bl“, also Blinde und hochgradig Sehbehinderte, können diesen Dienst nutzen.

Das Ratinger DRK weist darauf hin, das ehrenamtliche Kräfte willkommen sind, die bei der Durchführung dieses Fahrdienstes mitmachen möchten.

Foto: DRK

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