Netzwerk Nachhaltigkeit mit vielen guten Ideen

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Ratingen. „Gemeinsam für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Ratingen“ -unter diesem Motto fand das erste Treffen des lokalen Nachhaltigkeits-Netzwerks Ratingen.nachhaltig statt. Die Initiatoren Julia Merkelbach und Norman Voigt, beide studierte Wissenschaftler und in Ratingen geboren oder jetzt wohnhaft, scheinen mit ihrer Initiative viele Menschen anzusprechen.

Das als Treffpunkt von Netzwerkmitglied Alexander Bös zur Verfügung gestellte Café Bös war restlos besetzt. Mehr als 50 Teilnehmer möchten das Leben und die Entwicklung in Ratingen mitgestalten und sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Dabei waren nicht nur Privatpersonen, sondern auch viele verschiedene Initiativen, Vereine, Unternehmen und politische Parteien vertreten: Neben Umweltdezernent und Kämmerer Martin Gentzsch nahmen Elena Plank, die Klimamanagerin der Stadt Ratingen, Angelika Genieser aus dem Umweltamt, Ratsmitglieder der Grünen, SPD und Bürgerunion und Vertreter des Jugendrates, der Ratinger Tafel, des Jugendzentrums LUX, des VCD, des ADFC, der AWO, der Diakonie, der Freiwilligenbörse, des BUND, der Kreisbauernschaft und der Agendagruppe teil. Auch einzelne Unternehmer und Einzelhändler waren vertreten.

Nach einem gegenseitigen Kennenlernen wurde direkt in kleinen Gruppen zu den jeweiligen Interessensschwerpunkten diskutiert. Am Ende der Veranstaltung wurden die ersten gemeinsamen Ideen vorgestellt, wie Ratingen etwas zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (www.17ziele.de) beitragen kann.

Neben konkreten Vorhaben, wie das Projekt „1000 Dächer“ auch in Ratingen durchzuführen und der Festlegung eines Termins für die erste Critical-Mass–Fahrradtour in Ratingen am 21. September, wurden auch Wünsche nach einem Geschäft für unverpacktes Einkaufen, der Nutzung von Mehrweg-Geschirr bei Großveranstaltungen, der Unterstützung der freiwilligen fairen und nachhaltigen Beschaffung in der Verwaltung und einem „Tag der Nachhaltigkeit“ auf dem Marktplatz laut. Ein weiteres heftig diskutiertes Thema stellte die Ernährung in Schulmensen, Cafeterien und Kindergärten dar. Es herrschte Einigkeit darüber, dass mehr über regionale, saisonale, klimaschonende und gesunde Ernährung aufgeklärt und diese auch unter Einbezug der lokalen Produzenten gefördert werden müsse.

Das nächste Netzwerktreffen ist für den 8. Mai geplant, weitere Information werden unter www.ratingen-nachhaltig.de veröffentlicht. Die Teilnahme ist auch kurzfristig möglich, zur besseren Planung wird jedoch um Anmeldung unter info@ratingen-nachhaltig.de gebeten.

Die Initiatoren weisen auf den monatlich erscheinenden Newsletter des Netzwerkes hin, der über Veranstaltungen, Netzwerksmitglieder und Treffen zu einzelnen Schwerpunktthemen informiert und über die Internetseite abonniert werden kann.

Foto: privat

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