Mysterienkulte in der Antike

Mysterienkulte in der Antike

Duisburg. Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am kommenden Sonntag, 15. Juli, um 15 Uhr zu einem Vortrag von Yvonne Gönster zum Thema „Mysterienkulte“ ein. Die Veranstaltung findet als Teil der Sonderausstellung „Die Götter beschenken – Antike Weihegaben“ statt. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 4,50 Euro und ermäßigt zwei Euro, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

In der Antike waren Mysterienkulte weit verbreitet. Dabei handelt es sich um Kulte, deren Inhalte und Riten nur den Eingeweihten vollständig bekannt waren. Im Zentrum stand üblicherweise eine bestimmte Gottheit, deren Taten und Wirken im Kult nachvollzogen wurden. Berühmt sind etwa die Mysterien von Eleusis, die von der griechischen Getreidegöttin Demeter handelten, die, zusammen mit ihrer Tochter Persephone, für den Kreislauf von Werden und Vergehen in der Natur verantwortlich war. Ebenso bekannt ist Mithras, der auch in unserer Region viele Anhänger hatte und sich besonders bei den römischen Soldaten großer Beliebtheit erfreute. Aber auch der griechische Weingott Dionysos und die ägyptische Göttin Isis wurden in geheimen Kulten verehrt.
Dr. Yvonne Gönster ist klassische Archäologin und arbeitet seit 2016 im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum Velbert. In ihrem Vortrag stellt sie einige der wichtigsten Mysterienkulte der Antike vor und deutet an, welche Ideen daraus noch heute weiterleben, etwa im Christentum.

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Foto: Stadt Duisburg