Mit dem Kanu durch Wuppertal

Mit dem Kanu durch Wuppertal

Wuppertal. Heute wird der Fluss gehegt und gepflegt. Klares Wasser plätschert durch diesen flachen Mittelgebirgsfluss, ab und zu wirbelt eine Stromschnelle das Wasser auf, und ganz dicht unter dem Kanu schwimmen hektisch ein paar Fische hindurch.

Eine Kanutour auf der Wupper kann man bei Weltmeister und Olympiasieger Thomas Becker buchen. Er weiß, wie der Fluss zu nehmen ist, er leitet die Mitpaddler sicher durch Engstellen und über kleine Staustufen. Jeder, der einmal von Barmen bis Vohwinkel zwei bis drei Stunden dabei war, kann sich der Aufmerksamkeit aller Stadtbesucher gewiss sein: von den zahlreichen Stadtbrücken aus werden die seltenen Wupperkanuten begrüßt.

Einstieg ist beim Opernhaus, die Tour geht durch alle Stadtteile, entlang von uralten oder noch aktiven, hochspezialisierten Produktionsstandorten, vorbei an Graureihern und Uferpflanzen, mitten durch die Stadt, durch das gigantische Bayer-Werk, am Stadion Zoo vorbei und dann durch die grüne Wildnis am äußersten Ende der Stadt. Die ganze Zeit über gurgelt das Wasser an der Bootswand entlang, rund einen halben Meter tief ist es.

Und eine ist immer dabei: Die fast 120 Jahre alte Wuppertaler Schwebebahn, die über der Wupper gebaut wurde. Das war damals der einzige freie Platz in dem dicht bebauten Tal. Der „Stahldrachen“ rumpelt über den Köpfen der Kanuten entlang.

Der, der sich für diese Fahrten stark gemacht hat, hat sein halbes Leben auf dem Wasser verbracht. Die vielen Schüler-, Jugend-, Junioren- und Weltmeister- und Olympiatitel für den Kanu-Slalom kann man bei Thomas Becker gar nicht alle aufzählen. Seine Touren sind individuell betreut, zum einen, um die Paddler sicher ans Ziel zu bringen, zum anderen, um ein möglichst umweltschonendes Fahren zu garantieren.

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