Methodentage am Bonhoeffer

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Ratingen-West. Lernen einmal ganz anders! Drei Methodentage finden am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) jährlich statt. Sie vermitteln den Schülern Fähigkeiten und Fertigkeiten, für die im täglichen Unterrichtsgeschehen meist wenig Zeit bleibt.

Dabei überraschte das Lehrerteam, das für Planung und Organisation der drei Methodentage am DBG zuständig ist, die Schülerinnen und Schüler dieses Mal auch wieder mit neuen und spannenden Themen. Es zeigt, dass es vieles gibt, was den Schülern ein breites Feld für neue Erfahrungen bietet und nebenbei auch noch jede Menge Spaß macht!

„Influencer oder Bürojob“ stellte die Schüler der achten Klasse vor die Fragen: Mit jede Menge Likes zu leicht verdientem Geld? Oder doch lieber ein „sicherer“ Bürojob? Wie sehen wir uns selbst in der Zukunft? Das neue Projekt „Selbstpräsentation und Videoanalyse“ für die neunte Jahrgangsstufe versuchte den Schülern zu vermitteln, wie man neben dem Inhalt bei Referaten und Vorträgen auch mit einer guten Präsentation überzeugen kann.

Aber auch Altbekanntes wie der Laborführerschein für die siebte Jahrgangsstufe zeigt, dass Chemie keine Hexerei ist. Zum Glück müssen die jungen Chemiker nicht in den Keller von Slytherin zu Professor Snape, sondern sie lernen das Köcheln und Rühren, Tropfen und nicht Abschmecken, ohne dabei Leib und Leben zu riskieren. Wer einen Kittel hat (etwa ein altes weißes Oberhemd) sieht dann selber aus wie ein echter Chemiker.

Langweilige Referate waren gestern, so der Wunsch dieses Projekts – der Computer bietet vielfältige Möglichkeiten, einen Vortrag ansprechend zu gestalten, so dass die Zuhörer nicht einschlafen. Bei der PC-gestützten Präsentation geht es während der Methodentage auch – aber nicht nur – um „einfliegende Buchstaben“ und andere Spielereien. Eine gute Präsentation spricht alle Sinne an und lässt den Zuhörer mitdenken. So manche Präsentationstricks können die DBG-Schüler auch später an der Universität oder im Beruf anwenden, da sie dort gängige Praxis sind und als bekannt vorausgesetzt werden.

Das Konzept für die Methodentage, die Struktur und die Inhalte wurden in gemeinsamer Arbeit von Eltern, Lehrern und Schülern entwickelt. Ziel ist es, den Schülern entsprechend ihres Alters Methoden zu vermitteln und diese während der drei Tage üben zu lassen, damit sie später beim Lernen und im Unterricht angewendet werden können. Das Spektrum ist sehr breit gefasst und umfasst Lesekompetenz, Präsentationen, naturwissenschaftliches Arbeiten, aber auch soziale Kompetenzen wie miteinander umgehen und richtig streiten. Alle Schüler von der fünften bis zur zwölften Stufen durchlaufen innerhalb von drei Tagen drei Themen, so dass am Ende jeder Schüler jedes Thema seiner Jahrgangsstufe absolviert hat.

Archivfoto: privat

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