Mercator Jazz on Tour im Grammitkoff

Werbung

Duisburg. An diesem Dienstag, 9. Juli, dürfen sich Jazzfans ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) auf ein hochkarätiges Doppelkonzert im „Grammatikoff“ am Dellplatz 16a freuen. Unter der Überschrift „Mercator Jazz – on Tour“ präsentieren die erfolgreichen Festivalmacher Eckart Pressler und Peter Baumgärtner „Accordion Affairs“ und „Talking Horns“ – zwei Formationen, die das Publikum mit außergewöhnlichen Hörerlebnissen auf höchstem Niveau verwöhnen.

„Das Ruhrgebiet hat eine lange Jazztradition, die wir mit viel Leidenschaft und Herzblut fortsetzen“, betont Eckart Pressler und fügt hinzu: Duisburg ist ein wirklich guter Ort für Musiker, ihre Spontaneität und Spielfreude. Das passt zu unserer Stadt und den Menschen, die hier leben.“

Eröffnet wird der Abend von „Accordion Affairs“, einem Trio mit Jörg Siebenhaar, der Akkordeon und Piano spielt – und zwar gleichzeitig! So ensteht ein einzigartiger dynamischer Sound mit fast gehauchte bis hin zu hoch voluminösen Klängen, manchmal expressiv, manchmal ultracool. Weltmusik unterschiedlichster Kulturen, Eigenkompositionen oder Interpretationen von Stücken der Musiker Richard Galliano und John Scofield gehören zum Repertoire der drei Ausnahmekünstler. Peter Baumgärtner beweist hier, dass er auch am Schlagzeug über das richtige Feeling verfügt und die musikalischen Fähigkeiten von  Konstantin Winstroer am Bass sind ohnehin eine Offenbarung.

Dann sprechen die Hörner: „Talking Horns“ erzählen mit ihren Instrumenten höchst unterhaltsame Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Kopf und Bauch werden gleichermaßen bedient. Da haben Puristen ebensoviel Spaß wie Jazz-Kenner, Freunde der Klassik oder jene, die es lieben, wenn es groovt. Die große Faszination dieses Quartetts liegt vor allem darin, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln entfalten: Messerscharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen und gelegentlich reflektiert der musikalische Horizont auch avantgardistische Kammermusik. So entsteht eine orchestrale Dichte, die ihresgleichen sucht.

Weitere Information unter www.mercatorjazz.de

Foto: privat

Werbung