Menschen mit Demenz ins „Anderland“ begleiten

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Lintorf. „Stellen Sie sich Menschen mit Demenz als Reisende vor“, sagt Erich Schützendorf. Der Diplom-Pädagoge referiert am Donnerstag, 15. März, 18 Uhr beim Themenabend des Hauses Bethesda im benachbarten Fliedner Krankenhaus (Festsaal), Thunesweg. Besucher seines Vortrages erhalten einen Einblick in das „Anderland“, in die Welt der Demenz. Es wird darum gehen, Betroffene besser zu verstehen und die Bedürfnisse zu erkennen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten,  susanne.schmalenberg@fliedner.de oder Telefon 02102/303-717. 

Der langjährige Direktor der Volkshochschule im Kreis Viersen sowie bekannte Fachmann und Autor zu Büchern rund um das Älterwerden behauptet, dass der Verstand nicht alles ist und ein geistiger Abbau nicht nur Verlust bedeutet. „Betroffene verlassen das Land der Rationalität und begeben sich in das Land der Sinne und Gefühle“, sagt er und bezeichnet diese Welten als „Normalien“ und „Anderland“. Es gehe darum, Menschen mit Demenz zu verstehen, wenn man sie begleitet. Sie entwickeln neue Formen der Weltvergegenwärtigung und oft entstehe dabei ein Eigensinn, der manchmal schwer nachzuvollziehen und auch auszuhalten sei.

Foto: Pflegeakademie Niederrhein

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