Mannheimer Streichquartett spielt auf Zollverein

Mannheimer Streichquartett spielt auf Zollverein

Essen. Die Konzerte des Mannheimer Streichquartetts im Erich Brost-Pavillon auf dem Welterbe Zollverein gehören seit vielen Jahren zum Programm der Philharmonie Essen. Am Sonntag, 10. Juni, um 17 Uhr ist die renommierte Formation wieder an diesem außergewöhnlichen Ort auf dem Dach des Ruhr Museums zu Gast. Mit Joseph Haydns Streichquartett D-Dur, op. 76 Nr. 5, Hob. III:79, Ludwig van Beethovens letztem Quartett Nr. 16 F-Dur, op. 135 und Béla Bartóks Quartett Nr. 4 stellen die Musikerinnen und Musiker die ganze Bandbreite der Gattung vor – vom Ursprung in der Wiener Klassik über die kongeniale Weiterentwicklung durch Beethoven bis hin zur thematischen Brechung bei Bartók.

Drei der vier Musiker des Mannheimer Streichquartetts sind Mitglieder der Essener Philharmoniker: Konzertmeister Daniel Bell (Violine), Solo-Bratscher Sebastian Bürger und Solo-Cellist Armin Fromm. Die Violinistin Shinkyung Kim ist Konzertmeisterin der Dortmunder Philharmoniker. Das Mannheimer Streichquartett wurde 1975 in Mannheim gegründet und erhielt seinen Namen durch den Gründungsort sowie in Anlehnung an die „Mannheimer Schule“, die maßgeblich an der Entstehung der Gattung Streichquartett beteiligt war. Nach Lehrjahren, in denen das Quartett mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde, etablierte es sich fest in der deutschen und internationalen Musikszene. Es konzertiert in Deutschland, im europäischen und außereuropäischen Ausland. Eine wichtige Rolle spielen Rundfunkaufnahmen und Einspielungen von CDs, für die das Mannheimer Streichquartett unter anderem mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurde.

Karten zum Einheitspreis von 21 Euro sind erhältlich unter Telefon 0201/81 22200 und www.philharmonie-essen.de.

Foto: Niklas Schwarz