Malteser werden 60 Jahre

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Ratingen. Wenn am Freitag, 22. November, 19 Uhr die Sektkorken bei den Maltesern knallen, dann gibt es einen triftigen Grund: Die Hilfsorganisation feiert ihr 60-jähriges Bestehen in Ratingen. Durch die Abendveranstaltung in der Stadthalle führt Helfervertreter Michael Klatt.

Wenngleich die Historie zu Beginn auch ein wenig zweigleisig verläuft, wird die Jahrzehnte lange erfolgreiche Geschichte nunmehr gleich umso lieber gemeinsam gefeiert. Während die Malteser in Hösel erst 1964 aus der Taufe gehoben worden waren, sei die Ratinger Gliederung bereits 1959 “geboren“, erzählt der Leiter Notfallvorsorge, Marvin Klatt (26).

Bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 hatte Hösel zum Amt Angerland gehört. Mit jener Eingemeindung zum ersten Januar jedoch zählte Ratingen mit einem Mal zwei Malteser-Dienststellen. „Diese sind zunächst auch beide bestehen geblieben“, weiß Klatt. Ein Grund hierfür könnte darin bestanden haben, dass das Angebot der Gliederungen sich voneinander unterschied: Während Hösel mit Rettungsdienst, Rückholdienst sowie Blut- und Organtransporten punktete, verdiente sich Ratingen in der Breitenausbildung, dem Sanitätsdienst und dem Katastrophenschutz seine Lorbeeren.

Im Jahre 2007 wurde dann jedoch ein Entschluss gefasst: Beide Dienststellen sollten aus finanziellen Gründen und aufgrund von Helfermangel zusammengelegt werden. Ab dem Jahre 2009 hatte es dann eine neue Leitung gegeben, unter der sich alles einspielte.

„Als Malteser Ratingen ging es bergauf“, erzählt Marvin Klatt. „Es sind nicht nur neue Helfer hinzugekommen, sondern es konnte auch eine neue Jugend gegründet werden.“

Mit einer großen Jubiläumsfeier soll daher nun am Freitag in der Stadthalle noch einmal freudig auf all jene Ereignisse zurückgeblickt werden, die die Hilfsorganisation zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Geladen wurden neben zahlreichen Maltesern auch verschiedene Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie einige Ehrengäste.

Foto: privat

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