Lina Atfah zu Gast bei „Frisch gepresst“

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Düsseldorf. Die syrische Lyrikerin Lina Atfah ist am Dienstag, 15. Oktober, 18 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1. In der Reihe „Frisch gepresst. Neue Bücher von Rhein und Ruhr“ stellt sie in einer moderierten Lesung ihren Gedichtband „Das Buch von der fehlenden Ankunft“ vor. Michael Serrer, Leiter des Kooperationspartners Literaturbüro NRW, moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Lina Atfahs Gedichte gleichen einem traumwandlerischen Tanz auf der Rasierklinge: Verse, die in präziser Bildhaftigkeit ihren Fokus auf die zerrissene Heimat Syrien richten. Neben Beschreibungen von Flucht, Vertreibung und Verbrechen sind es auch sinnliche Gedichte – vollgesogen von arabischen Mythen und Geschichten.

Die Autorin wurde 1989 in Syrien geboren und studierte in Damaskus arabische Literatur. 2006 wurde sie beschuldigt, Gotteslästerung begangen und den Staat beleidigt zu haben. 2014 erhielt Lina Atfah die Erlaubnis, das Land zu verlassen und kam über den Libanon nach Deutschland.

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