Landrat Hendele: Alte Fehler nicht wiederholen

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Düsseldorf/Kreis Mettmann. Die Nordrhein-westfälischen Kreise sind ein wichtiger Lebens- und Wirtschaftsraum im Land. Daher fordert der Landkreistag NRW (LKT NRW) anlässlich der Landrätekonferenz in Berlin, die Belange der NRW-Kreise insbesondere bei Digitalisierung, Mobilität und Energiewende zu berücksichtigen und auch künftig für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen. Auch die hohen Soziallasten und die Bundesbeteiligung an den Flüchtlings- und Integrationskosten waren Thema.

Die meisten Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) leben und arbeiten in Kreisen. Dabei stellen die NRW-Kreise mit rund 350 Milliarden Euro mehr als die Hälfte der Wirtschaftskraft des Landes. Eine leistungsfähige di-gitale Infrastruktur sowie die Sicherung der Mobilität und beim Zugang zu Angeboten der Grundversorgung und Daseinsvorsoge in den Kreisen sind Grundvoraussetzungen, um die Wirtschaftsstärke und die Lebensqualität in den NRW-Kreisen zu gewährleisten und zukunftssicher zu gestalten. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Bundespolitik, darunter der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, der Staatssekretär im Finanzministerium, Rolf Bösinger, und der Parlamentarische Staatssekretär beim Innenminister, Günter Krings.

Bei der digitalen Infrastruktur riefen die NRW-Landräte die Bundesregierung auf, für eine flächendeckende Glasfaser- und 5G-Mobilfunkversorgung Sorge zu tragen. „Glasfaser und 5G sind das Rückgrat für Digitalisierung und insbesondere für digitale Anwendungen wie autonomes Fahren, elektronisches Ticketing im ÖPNV, digitale Steuerung des Verkehrs und Telemedizin. Hier dürfen nicht wieder die Fehler der Vergangenheit gemacht werden“, warnte der Präsident des Landkreistages, Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann). Stadt und Land müssten von Beginn an gleichmäßig mit Glasfaser und 5G versorgt werden. Dafür müsse der Bund mittels entsprechender Regulierungsauflagen Sorge tragen.

Landrat Thomas Hendele, links neben Kanzlerin Angela Merkel (Foto: Bundesregierung/Eckel)

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