Labor für Weltmusik: Asien trifft Europa

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Essen. Das nächste Konzert des Labors für Weltmusik an der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, steht unter dem Motto „Asien trifft Europa“. Am Freitag, 10. November, 20 Uhr trifft Hein Tint, virtuoser Spieler des burmesischen Trommelkreises Pat Waing, die deutsch-türkische Pianistin Laia Genç, die sich als Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik einen Namen gemacht hat. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Um 19.45 Uhr gibt Professorin Ilse Storb eine Einführung in das Konzert in der Aula der Folkwang Musikschule.

Laia Genç reiste auf Einladung des Goethe-Institutes seit 2014 bisher drei Mal nach Myanmar, um dort mit ausgesuchten Musikern Projekte zu erarbeiten. Sowohl Hein Tint als auch Laia Genç komponieren für ihr gemeinsames Duo und lassen ihre kulturellen Hintergründe in die Arbeit einfließen. Die Musik belebt Welten zwischen traditioneller burmesischer Musik, Jazz, freier Improvisation, songartigen Strukturen und komplexen Rhythmen auf der Suche nach einem gemeinsamen Klang.

Hein Tint gilt als Meister der burmesischen Hsaing-Waing Tradition. Sein Instrument Pat Waing ist ein opulent verzierter Trommelkreis aus 21 gestimmten Handtrommeln und bildet das Hauptinstrument des Hsaing-Waing-Ensembles, welches bei Festveranstaltungen, Geisteranbetungsritualen und im traditionellen Puppentheater Verwendung findet.

Foto: Wolfgang Schottstädt

 

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