La Frontera: Bilder und Erzählungen von der Grenze

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Düsseldorf. Das Filmmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, veranstaltet vom 13. bis 29. September die Filmreihe „La Frontera“. Schwerpunkt der Reihe sind Bilder und Erzählungen von der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Den Auftakt macht am Freitag, 13. September, um 19 Uhr der Film „El Norte“.

Keine andere Landesgrenze steht sowohl politisch, als auch medial so sehr im Fokus wie die Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Insgesamt 3.144 Kilometer verläuft sie entlang von vier US-amerikanischen und sechs mexikanischen Bundesstaaten. Vor allem in den letzten drei Jahrzehnten gewann sie zunehmend an symbolischer wie politischer Bedeutung. In ihr wird das Erbe kolonialer Machtkämpfe sichtbar und setzt sich in einer territorialen Abschottung fort, die Schmuggel, Drogenhandel und illegale Einwanderung von Mexiko und Lateinamerika in die USA verhindern soll. Der Versuch, die Grenze zu überschreiten, kostet jährlich hunderte von Menschen das Leben und ist gleichzeitig eine mit vielen Klischees behaftete Reise.

Anhand von vier Filmen vom 13. bis 29. September soll die oftmals aus einer westlichen Perspektive stammende Bebilderung aufgezeigt, eingeordnet und hinterfragt werden. Dem Auftrag von FBI-Agenten und Special Forces, die mit der täglichen, zwischen verschiedenen Kartellen ausgeübten Gewalt konfrontiert sind, werden die fast unsichtbaren und oftmals erfolglosen Reisen illegaler Migranten durch schwer bewachte Grenzgebiete gegenübergestellt. Diese Sicht auf die Grenze ist somit auch eine filmische Spurensuche.

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Bild von David Mark auf Pixabay

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