Kenia-Hilfe berichtet in der Johann-Peter-Melchior-Schule

Kenia-Hilfe berichtet in der Johann-Peter-Melchior-Schule

Lintorf. Wieder einmal besuchen Irmel Hinssen und Doris Jacobs die Johann-Peter-Melchior-Schule, um allen Schülern von ihrer großen Liebe, Kenia, zu erzählen. Diese Liebe führte zu einem außergewöhnlichen Einsatz für das ostafrikanische Land und die Schule unterstützt schon seit Jahren kräftig die Arbeit der beiden Ratingerinnen.

Immer wieder veranstaltet die Schule einen Wohltätigkeitslauf, für den die Kinder sich Sponsoren suchen, die einen kleinen Betrag für jede gelaufene Runde stiften. Der nächste ist für Donnerstag, 21. Juni, geplant. Bisher kam immer ein ansehnlicher Betrag zusammen, der zu 100 Prozent in verschiedene Projekte floss.

Im Laufe der Jahre finanzierten die beiden Ratingerinnen Brunnen, Schulklassen und Kindergärten mit Inventar sowie einen Spielplatz. Als kleinere Projekte kauften sie Moskitonetze für ein Dorf, 150 Paar Schuhe, Schulnahrung für 650 Kinder für ein Jahr und Lebensmittel für arme Familien.

Beim Besuch in der Lintorfer Grundschule von Irmel Hinssen und Doris Jacobs zeigten ihre Freunde Karin und Peter Mentzen Fotos aus einem Massaidorf und von den Projekten in Kenia. Sie berichteten von ihrem Besuch an einer staatlichen Schule in Kenia und zeigten dann Fotos vom Vorzeigeprojekt der Kenia-Hilfe, der nach Ratingen benannten Ratinga School. Diese private Schule wird mittlerweile von 350 Schülern besucht und ist durch viele Spender, zum Beispiel die Stiftung Blumberg, den Lintorfer Zahnarzt Brauner, die Diakonie und Rot-Weiß Lintorf zu einer Musterschule geworden, braucht aber immer noch finanzielle Unterstützung für den laufenden Schulbetrieb.

Unterstützung brauchen auch viele Eltern, die selbst den relativ geringen Betrag für den Schulbesuch nicht aufbringen können, weil durch geringere Touristenzahlen Verdienstmöglichkeiten wegfallen. Deshalb sucht die Kenia-Hilfe Paten, die bereit sind, einem afrikanischen Kind den Schulbesuch zu ermöglichen, indem sie die Kosten für das Schulgeld, das Essen und die ärztliche Versorgung mit 330 Euro jährlich übernehmen. Die Lintorfer Schüler hörten aufmerksam den Erzählungen zu. Schulleiterin Marlene Stuckart bedankte sich bei den Referenten: „Ich finde es wichtig, dass meine Schüler ein so großes, beispielhaftes Engagement kennenlernen.“

Information bei Irmel Hinssen, Telefon 02102/31646 oder irmel17@aol.com, und Doris Jacobs , Telefon 02102/964173 oder jacobs100hd@yahoo.de.

Foto: privat