Kammerkonzert in großer Besetzung

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Essen. Große Besetzung im ersten Kammerkonzert der Essener Philharmoniker in der neuen Saison: Unter dem Motto „Oktett“ sind am Sonntag, 22. September, im RWE Pavillon der Philharmonie Essen gleich acht Musiker beteiligt. Besucher dürfen sich ab um 11 Uhr auf Werke von Hindemith, Schostakowitsch und Mendelssohn freuen.

Den Anfang macht eine klassische Streichquartett-Formation: Paul Hindemith schrieb den musikalischen Spaß „Minimax“ 1923 zum einjährigen Bestehen seines eigenen Streichquartetts, in dem er selbst am Bratschenpult saß. Die einzelnen Sätze sind Parodien auf die gängige Marsch- und Salonmusik des 20. Jahrhunderts.

Komplettieren werden das Programm zwei Werke für jeweils vier Violinen, zwei Bratschen und zwei Celli. Dmitri Schostakowitsch brachte im ersten seiner beiden Sätze für Streichoktett seine Verehrung für Johann Sebastian Bach zum Ausdruck. Der zweite Satz zeigt dann in seinem sarkastischen Ton bereits die Doppelbödigkeit späterer Schostakowitsch-Stücke.

Das Oktett von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde einhundert Jahre früher, im Jahr 1825, komponiert. Der erst 16-jährige Komponist schuf damit eines der eindrucksvollsten Kammermusikwerke überhaupt. Die hier zum ersten Mal ausprobierte ungewöhnliche Besetzung wurde später auch von anderen Komponisten übernommen.

Karten zum Einheitspreis von 16 Euro unter Telefon 0201/8122-200 und online auf www.theater-essen.de.

Florian Geldsetzer, 1. Kapellmeister der Essener Philharmoniker und Mitwirkender in diesem Kammerkonzert, Foto: Saad Hamza

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