Jan Brandt liest aus „Ein Haus auf dem Land“

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Düsseldorf. Autor Jan Brandt ist am Dienstag, 23. Juli, 20 Uhr in der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, zu Gast. Er stellt seinen Roman „Ein Haus auf dem Land/Eine Wohnung in der Stadt. Von einem, der zurückkam, um seine alte Heimat zu finden/Von einem, der auszog, um in seiner neuen Heimat anzukommen“ vor. Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW moderiert das Gespräch mit dem Autor. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Erfahrung der Eigenbedarfskündigung für seine Wohnung in Berlin und die darauf folgende neun Monate dauernde Suche nach einem neuen Zuhause haben den Autor Jan Brandt politisiert. Zeitgleich steht in seinem ostfriesischen Heimatdorf Ihrhove das Haus seines Urgroßvaters vor dem Abriss. Der Eigentümer, ein Bauunternehmer, sieht keinen Grund, das Alte zu erhalten, wo sich durch etwas Neues der Profit um ein Vielfaches steigern lässt. Aus seinem Gefühl der Ohnmacht heraus entstand viel Energie, die sich bei Jan Brandt ein Ventil gesucht hat, nämlich das Schreiben des neuen Romans.

Jan Brandt, 1974 in Leer geboren, erzählt als Beobachter, Essayist und literarischer Schriftsteller von den Abgründen der Gegenwart. Sein Roman „Gegen die Welt“ stand 2011 in der engeren Auswahl des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet.

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