„It’s Teatime“ dreht sich um Oper „Elektra“

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Essen. Über die Aalto-Premiere von Richard Strauss‘ Oper „Elektra“ plaudern Fräulein Vorlaut und Miss Betterknower in ihrer beliebten Reihe „It’s Teatime“. „Elektra – Frauen unter Strom“ lautet das Motto am kommenden Freitag, 18. März, um 16:30 Uhr in der Cafeteria des Aalto-Theaters. Der Eintritt ist frei.

Auf gewohnt humorvolle Art nehmen Marie-Helen Joël und Christina Clark vor allem die drei weiblichen Hauptfiguren ins Visier. Eine davon können sie sogar persönlich auf ihrem Sofa begrüßen: Aalto-Sopranistin Katrin Kapplusch ist in der Premiere in der Rolle der Chrysothemis, Elektras Schwester, zu erleben. Als weiterer Gast gesellt sich Frédéric Buhr dazu, der als Leiter der szenischen Einstudierung am Aalto-Theater die szenische Umsetzung der Inszenierung betreut.

Mit Richard Strauss‘ einaktiger Tragödie „Elektra“ bringt das Aalto-Musiktheater ein zentrales Werk des deutschen Opernrepertoires auf die Bühne. Regie führt David Bösch, der viele Jahre mit seinen Inszenierungen am Schauspiel Essen für Aufmerksamkeit sorgte, sich aber auch immer wieder der Oper gewidmet hat (etwa Donizettis „Liebestrank“ an der Bayerischen Staatsoper). Bösch rückt die posttraumatischen Störungen Elektras und ihrer Geschwister als Folge des fatalen Vatermords ins Zentrum. Die Optik dieser Produktion verräumlicht das archaische Prinzip der Blutrache und zeigt drastisch konkret, was die alpträumende Mutter Klytämnestra zu verantworten hat.

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