Husumer Frühlingsgrüße: vier Millionen Krokusse

Husumer Frühlingsgrüße: vier Millionen Krokusse

Husum. Es ist ein untrügliches Anzeichen für den Frühling, wenn die Krokusse rund um das einzige Schloss an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins den winterlichen Husumer Schlossgarten mit lila Farbtupfern verzieren, die sich mehr und mehr ausdehnen. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erwähnt Theodor Storm, Husums Dichtersohn, das Phänomen der Krokusblüte erstmals in einem Gedicht und in einer Novelle.

Die mehr als vier Millionen Krokusse bilden den Rahmen für ein buntes Frühlingsfest im historisch-maritimen Ambiente Husums. Höhepunkt des Krokusblütenfestes – dieses Jahr am 24. und 25. März – ist am Samstag die Proklamation der Husumer Krokusblütenkönigin oder erstmals des Husumer Krokusblütenkönigs. Am verkaufsoffenen Sonntag lädt die Innenstadt zum Einkaufsvergnügen zwischen Krokusmeer und Nordseebrise. Das ganze Wochenende über sorgt ein buntes Rahmenprogramm mit kostenfreien Stadtführungen, einem Kunsthandwerker- und einem Pflanzenmarkt sowie einer kulinarischen Meile für zusätzliche Unterhaltung.

Wer das violette Blütenwunder selbst erleben möchte, bucht die Urlaubs-Pauschale „Krokuszauber an der Nordsee“, buchbar im März und April. Während des dreitägigen Aufenthaltes in Husum erwartet den Gast ein 3-Gänge-Menü in typisch nordfriesischer Atmosphäre, ein Husumer Einkaufsgutschein (15 Euro), ein Stück Kuchen mit Kaffee oder Tee, ein kleiner Blumentopf mit Krokussen und eine Autogrammkarte der Husumer Krokusblütenkönigin oder des Husumer Krokusblütenkönigs. Das Pauschalangebot mit zwei Hotel-Übernachtungen ist bei der Tourist Information in Husum ab 165 Euro (bei zwei Personen im Doppelzimmer) erhältlich. Außerdem ist für Gruppen das Angebot „Frühlingswunder Krokusblüte“ buchbar.

Detaillierte Information über die Husumer Krokusblüte, den Stand der Blüte, das Programm zum Krokusblütenfest und das Pauschal- und das Gruppenangebot gibt es bei der Tourist Information Husum, Telefon 04841/8987-0 oder im Internet. 

Foto: Oliver Franke/HTSM