HSS: Schüler lernen „toten Winkel“ kennen

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Lintorf. Kreisverkehrswacht Mettmann und Technisches Hilfswerk aus Lintorf besuchten jetzt die Heinrich-Schmitz-Grundschule. Das THW stellte ein Einsatzfahrzeug für die Aktion „Toter Winkel“ zur Verfügung.

Nach einer theoretischen Einführung durch Saskia Pletsch von der Kreispolizeibehörde Mettmann konnten sich die Schüler selbst am bereitgestellten Gerätekraftwagen von den eingeschränkten Sichtmöglichkeiten der Lkw-Fahrer überzeugen. Dazu stellten sich die Schüler auf ausgelegte Planen, die die toten Winkel eines großen Fahrzeugs markierten.

Abwechselnd durften die Schüler das Führerhaus erklimmen und prüfen, ob die übrigen Schüler zu sehen waren. Ein ehrenamtlicher Helfer vom Technischen Hilfswerk gab dazu fachmännische Erläuterungen. Erstaunt stellten die jungen „Fahrerinnen und Fahrer“ fest, dass trotz der vielen Außenspiegel die Schulkameraden auf den ausgelegten Folien unmittelbar vor, neben und hinter dem Lastwagen aus der Position des Fahrers nicht zu sehen sind.

Durch Saskia Pletsch erfuhren sie, dass der „Tote Winkel“ nicht nur bei Lastwagen sondern auch bei Bussen und sogar bei Autos vorhanden ist. Für die Schüler der vierte Klasse war die gelungene Veranstaltung, gleichzeitig eine gute Vorbereitung für die im Juni 2019 stattfindende Fahrradprüfung.

Seit 2014 führt die Kreisverkehrswacht Mettmann gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Mettmann und der Spedition Caspers die Aktion „Toter Winkel“ an Grundschulen im Kreis Mettmann durch. Seit 2017 ist auch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk an der Aktion beteiligt. Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen werden die Gefahren des toten Winkels in Theorie und Praxis näher gebracht.

Foto: privat

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